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Weltrekord bei walk4help

11.832 Menschen gehen 54.482 Kilometer

Weltrekord: Fast 12.000 Menschen nahmen am Sonntag am walk4help in Braunschweig teil, darunter auch viele aus dem Landkreis Gifhorn.

Weltrekord: Fast 12.000 Menschen nahmen am Sonntag am walk4help in Braunschweig teil, darunter auch viele aus dem Landkreis Gifhorn.

Braunschweig.Für den Rekord mussten mindestens 5000 Menschen in der Summe mindestens 40.000 Kilometer gehen – also einmal um die ganze Welt. „Es ist fantastisch. Der walk4help hat alles erfüllt, was ich mir erhofft habe“, sagt Stefan Honrath der Leiter der Direktion Peine der Volksbank BraWo direkt nach der Verkündung des Ergebnisses, und weiter: „Es gab viele fröhliche Gesichter, ein tolles Programm und viele Menschen aus dem Landkreis Gifhorn.“

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Weltrekord nur schönes Beiwerk

Doch der Weltrekord war im Grunde genommen nur ein schönes Beiwerk. Viel mehr ging es beim walk4help um die gute Tat. Die Startgebühr der Spendenaktion gegen Kinderarmut in der Region Braunschweig-Wolfsburg fließt zu 100 Prozent in den Spendentopf. Mit den Geldern sollen soziale Projekte in Braunschweig, Gifhorn, Peine, Salzgitter und Wolfsburg unterstützt werden, um die Auswirkungen der Kinderarmut zu mildern und die Lebensumstände der Kinder und Jugendlichen zu verbessern.

„Familienbegleiter“ und „WEMP“

Für den Landkreis Gifhorn soll das Projekt „Familienbegleiter“ unterstützt werden, im Boldecker Land und der Samtgemeinde Brome die „Werkstatt Elementare Musikpädagogik“ (WEMP).

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Großes Familienfest

Kurzweilig war die vier Kilometer lange Strecke gestaltet. Als Reise über fünf Kontinente gab es für die ganze Familie unterwegs viel zu entdecken. Und am Ende der Weltrekord-Strecke gab’s ein großes Familienfest im BraWo-Park. Kulinarische Leckereien, kühle Getränke und zahlreiche Bühnen – und irgendwie herrschte ein ganz besonderes „Wir-Gefühl“.

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Auch unser freier Mitarbeiter Manfred Wille war beim walk4help dabei – hier sein Erlebnisbericht:

Heute ist der große Tag: Nach dem Aufstehen noch etwas Frühsport und dann mit dem Fahrrad zum Bahnhof – ich bin gut aufgewärmt. Der Zug nach Braunschweig ist voll mit Geherinnen und Gehern, Einzelstartern und Gruppen wie der Maritime Chor, Lions’s Club New Generation, Flüchtlingshilfe und Autostadt. „Ich möchte Kindern in Not helfen“, sagt Tia (6), die mit ihren Eltern Sandra und Lars Markgraf im Zug sitzt.

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Vorbildliche Organisation

Mit den Regionalzügen kommen aus allen Himmelsrichtungen Teilnehmer – der Bahnhof ist voll von Sozialsportlern. Als ich an der Bühne, dem United-Kids-Foundations-Truck, vorbeigehe, spricht gerade Peter Maffay, dann Uschi Glas und Pierre Littbarski. Claudia Kayser von der Volksbank Brawo winkt mir zu. Eine freundliche Begrüßung. Ich treffe einige Bekannte, Hände schütteln. Die Schornsteinfeger in ihrer schwarzen Kleidung stechen ins Auge. Für Kinder ist viel aufgebaut, es gibt Essen und Trinken zu zivilen Preisen, die Toiletten sind blitzblank – eine vorbildliche Organisation.

Walk4Help: Manfred Wille vom CVJM Wolfsburg und Claudia Kayser, Direktorin der Volksbank BraWo.

Walk4Help: Manfred Wille vom CVJM Wolfsburg und Claudia Kayser, Direktorin der Volksbank BraWo.

Ich gehe zum Start. Und los! Beim Gehen kommen Erinnerungen an meine Studienzeit auf. In der Tasche habe ich einen symbolischen Reisepass. Eine super Idee. Zuerst der Stempel für Australien, dann Asien, Amerika, Europa und Afrika. Ich habe die Welt einmal umrundet. Naja, 4,2 Kilometer sind es. Das linke Knie schmerzt etwas. Eine Stunde Volleyball ist einfacher. Also keine zweite Runde.

„Wir sind beide stolz“

Auf der Rückfahrt habe ich ein angeregtes Gespräch mit Klaus-Heinrich Bercht. Er ist zwei Runden gegangen. Wir sind beide stolz.

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Von Kathrin Bolte

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