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Katastrophenschutz

Warum der Probealarm am 18. Juni im Landkreis Gifhorn wichtig ist

Probealarm im Landkreis Gifhorn: Am Samstag erklingen die Sirenen, die Warn-App NINA löst aus.

Probealarm im Landkreis Gifhorn: Am Samstag erklingen die Sirenen, die Warn-App NINA löst aus.

Kreis Gifhorn. Der Landkreis Gifhorn führt am Samstag, 18. Juni, im gesamten Kreisgebiet einen Probealarm zur Warnung der Bevölkerung durch. Hierfür löst die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle um 12 Uhr bei allen Sirenen einen ein-minütigen auf- und abschwellenden Warnton aus und versendet im Vorfeld eine Meldung an die Warn-App NINA sowie an die lokalen Radiosender. Damit werden sowohl die Warnsysteme überprüft als auch Bürgerinnen und Bürger informiert, wie sie sich im Notfall verhalten sollten.

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Folgende Anlässe könnten eine Warnung der Bevölkerung auslösen: die Ausbreitung von Rauchgasen infolge eines Großbrandes, eine Extremwetterlage, ein Hochwasser, ein Unfall im Gefahrgutbereich, ein terroristischer Angriff oder der Eintritt des Verteidigungsfalles.

Die Notrufnummern nur bei wirklichen Notfällen anrufen

Alle Bürgerinnen und Bürger sollten bei einer Warnung folgende Punkte beherzigen: geschlossene Räume aufsuchen, Fenster und Türen schließen, lokale Radiosender einschalten, auf eventuelle Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei achten, die Notrufnummern 110 und 112 nur bei wirklichen Notfällen anrufen.

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In diesem Jahr hat der Probealarm noch eine besondere Funktion. Die Geflüchteten aus der Ukraine verbinden mit einem Sirenenalarm den Angriff durch Raketen oder Kampfflugzeuge. Der Landkreis hat im Vorfeld jedem Geflüchteten ein Informationsschreiben in dessen Landessprache zugesendet, in welchem auf die Bedeutung der Sirenensignale und den Tag des Probealarms hingewiesen wird.

Von der AZ-Redaktion

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