Eichenprozessionsspinner

Neuer Antrag auf Bekämpfung aus der Luft geplant

Höchste Eisenbahn: Der Befall der Eichen im und am Drömling mit dem Eichenprozessionsspinner ist dramatisch. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies sprach am Freitag vor Ort mit Landrat Dr. Andreas Ebel sowie Vertretern von Politik und Verwaltung.

Höchste Eisenbahn: Der Befall der Eichen im und am Drömling mit dem Eichenprozessionsspinner ist dramatisch. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies sprach am Freitag vor Ort mit Landrat Dr. Andreas Ebel sowie Vertretern von Politik und Verwaltung.

Giebel. Zielgebiet ist das stark befallene Waldgebiet Giebel zwischen Parsau und Rühen, in dem die Landesforsten rund 200 Hektar bewirtschaften. Die Hälfte davon wurde 2017 in die höchsten Schadklassen eingruppiert: „Komplett kahl gefressen oder kurz davor“, so Baderschneider. Nicht jede Eiche gehe sofort ein, aber: „Passiert es zwei-, dreimal, wird’s eng.“ Tote Bäume ließen die Temperatur am Boden und damit die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Sekundär-Schädlingen wie dem Eichenprachtkäfer steigen.

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Fraßkartierung und Nesterzählung

Zwar stünden beim aktuellen Monitoring (Fraßkartierung und Nesterzählung) die Auswertung durch die Versuchsanstalt in Göttingen noch aus: „Aber wir haben das Gefühl, dass der Befall noch stärker geworden ist.“ Anders als 2017, als das Besprühen mit dem Helikopter nach Intervention der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises vom Pflanzenschutzamt nach dem Waldrecht abgelehnt wurde, könnte es beim neuen Antrag anders laufen: „Weil es diesmal um Gefahrenabwehr, den Schutz der Bevölkerung geht und deshalb nach Biozidrecht entschieden wird“, sagt Baderschneider.

Beratungen mit dem Landkreis

Ob ein Besprühen von Hubschraubern aus, das regelmäßig im Weinbau zum Einsatz kommt, während des zweiten Puppenstadiums des Spinners im April, Anfang Mai – auf jeden Fall unter Auflagen – stattfinden soll, wird in den kommenden Wochen auch mit dem Landkreis beraten, der die Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung des Spinners leitet. „Wir wären jedenfalls bereits, für den Wald und die Bevölkerung tätig zu werden“, sagt Baderschneider.

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Von Jörg Rohlfs

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