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Upcycling der spielerischen Art

DIY-Spielzeug: kinderleichte Bastelideen mit Pappe

Aus Pappe lässt sich ganz verschiedenes Spielzeug basteln.

Allein die Zahl beeindruckt: Wenn es um das Wohl ihrer Kinder geht, scheinen die Deutschen nicht knauserig zu sein. Rund 3,8 Milliarden Euro gaben sie im Jahr 2021 für Kinderspielzeug aus, hat der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels (BVS) ermittelt. Und das, obwohl sich bestimmt in vielen Kinderzimmern die Spielbegleiter stapeln. Genug haben die Sprösslinge meist dennoch nicht – man kennt es aus der eigenen Kindheit: Neues Spielzeug zu bekommen macht einfach Spaß, und man will immer mehr.

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Gemeinsam aus Altem etwas Neues schaffen

Was also tun, wenn die Kinder nach Neuem verlangen, das Geld aber nicht reicht oder man einfach nicht ständig etwas kaufen möchte? Ganz einfach: gemeinsam mit den Kindern kreativ werden. Dafür braucht es nur das eigene Altpapier, dazu Farbe, Kleber, Stift und Schere. Aus Toilettenrolle, Paketkarton, Apfelverpackung und Co. entstehen so einzigartige Spielzeuge.

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Mit den Kindern zu basteln bedeutet für sie obendrein, Zeit mit den Eltern zu verbringen. Nebenbei lernen sie erste Tricks beim Basteln und üben sich in Geduld, wenn die Pappe mal nicht so will, wie die Handwerkerhände es wollen. Und am Ende sind die Kinder stolz, etwas Eigenes geschaffen zu haben und mit einem Unikat spielen zu können.

Aus Pappe und Karton können Kinder ziemlich viel bauen: eine Ritterburg, einen Backofen für die Kinderküche, ein Puppenhaus, ein Parkhaus oder sogar einen Kickertisch – kurz: ein ganzes Pappenheim.

Schiff ahoi!

Das wird gebraucht: Eierkarton (Sechser- oder Zwölferpack), Pappstrohhalme, buntes Papier, Farbe (etwa Acryl), Schere, Cuttermesser, Papier, Heißkleber, Schnur

Ahoi! Aus einem Eierkarton bauen Kinder ein Schiff.

Ahoi! Aus einem Eierkarton bauen Kinder ein Schiff.

So geht‘s: Deckel vom Eierkarton mit einer Schere sauber trennen. Aus dem Deckelstück lassen sich Pappstreifen schneiden, die zu einer Sitzbank werden können oder mit denen ein Bug gestaltet werden kann. Am besten mit Heißkleber befestigen. Nach dem Trocknen des Klebers kann man das Schiff mit Farbe nach Wahl anmalen. Trocknen lassen.

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Aus bunten Papierresten lassen sich Segel zuschneiden, entweder Rechtecke fürs Segelschiff oder ein Dreieck für die kleine Jolle.

Papierstrohhalme als Masten in die Schiffe setzen und mit Heißkleber fixieren. Beim Segelschiff die Masten mit einem Cutter an je zwei Stellen etwas einschneiden und die Papiersegel hineinschieben, mit Kleber fixieren. Das Dreieckssegel für die Jolle ebenfalls mit Kleber am Strohhalm befestigen.

Vom Jollenmast eine Schnur zum Bug spannen: Dazu ein kleines Loch in den Eierkarton bohren, einen Knoten in den Faden machen und das andere Ende von unten durch das Loch Richtung Mast ziehen. Der Knoten hält die Schnur unten fest. Das andere Fadenende in den Strohhalm legen und mit Heißkleber anheften.

Zeit fürs Bettchen

Das wird gebraucht: Karton, zweimal etwa A4-Größe, Schere oder Cuttermesser mit Schneidematte, Stift, Lineal, Puppenbettzeug (Kissen und Decke), gegebenenfalls Farbe zum Dekorieren

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Gute Nacht, kleiner Bär! Dieses Exemplar schläft in einem Bett aus Pappe.

Gute Nacht, kleiner Bär! Dieses Exemplar schläft in einem Bett aus Pappe.

So geht‘s: Für das Puppenbett benötigt man sieben Teile aus Pappe. Aus einem Paketkarton lassen sich die Liegefläche, das Kopfteil, das Fußende und die vier Füße herausschneiden: Die Liegefläche kann etwa die Größe eines A4-Blattes haben oder größer. Aus den Seitenteilen des Pakets lassen sich die Bettpfosten, Kopf- und Fußteile schneiden. Wer mag, kann die Bauteile noch in Form schneiden, beispielsweise das Kopfteil abrunden. Die einzelnen Komponenten des Puppenbetts werden ineinandergesteckt. Dazu müssen sie vorher mit einer Schere oder einem Cuttermesser eingeschnitten werden (siehe Skizze).

So sehen die Einzelteile für das Bärenbett aus.

So sehen die Einzelteile für das Bärenbett aus.

Liegefläche: Abstand an den langen Seiten: 2,5 Zentimeter. An der kurzen Seite, wo das Kopfteil angefügt wird, wird die Pappe fünf Zentimeter tief eingeschnitten und am Fußteil drei Zentimeter. Kopf- und Fußteil: Die Pappstücke so an die Liegefläche legen, dass der gleiche Seitenabstand von 2,5 Zentimetern gegeben ist. Dann beim Kopfteil fünf Zentimeter abmessen und einschneiden, beim Fußteil drei Zentimeter. Bettpfosten: Alle vier Teile liegen waagerecht auf dem Tisch. Für die, die am Kopfende angebracht werden, müssen von der linken, kurzen Kante drei Zentimeter abgemessen und von diesem Punkt sechs Zentimeter tief die Pappe eingeschnitten werden. Von der rechten Seite oben wird die Pappe drei Zentimeter tief eingeschnitten mit einem Abstand zur Kante von 2,5 Zentimetern. Bei den Fußteilen gleich vorgehen: fünf Zentimeter in die Länge und zwei Zentimeter vom oberen Rand einschneiden.

Dann werden die Bettpfosten mit den langen Einschnitten in die Liegefläche gesteckt und in ihre Einschnitte der kurzen Seite die Kopf- und Fußteile. Wer mag, kann das Bett mit Farbe noch gestalten.

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Treffsicher

Das wird gebraucht: mindestens sechs Pappteller, Küchenpapierrolle, Farbe, Pinsel, Schere, Heißkleber

Hier ist etwas Geschick gefragt, sowohl beim Spielen als auch beim Basteln.

Hier ist etwas Geschick gefragt, sowohl beim Spielen als auch beim Basteln.

So geht‘s: Eine Küchenpapierrolle mit Heißkleber mittig auf einem umgedrehten Pappteller befestigen. Das Ganze nach Lust und Laune mit Farbe gestalten. Die Mitte der übrigen Pappteller ausschneiden und die entstandenen Ringe ebenfalls bunt anmalen. Und dann kann schon losgespielt werden. Den „Küchenrollenfänger“ in einem Raum platzieren. Die Spieler stellen sich mindestens zwei Meter davon entfernt auf und werfen ihre Ringe wie ein Frisbee. Wer am häufigsten die Küchenrolle trifft, hat gewonnen.

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