„Wir müssen jetzt impfen“: Virologe rät, nicht auf Omikron- oder Totimpfstoff zu warten

Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer.

Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer.

Köln. Der Virologe Martin Stürmer hat davor gewarnt, mit der Impfung auf einen neu entwickelten Impfstoff für die Coronavirus-Variante Omikron zu warten. Das Gleiche gelte für das Warten auf einen Tot-Impfstoff, sagte er am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. „Wenn ich jetzt gar nichts tue, setze ich mich einem hohen Risiko aus, egal mit welcher Variante, mich anzustecken“, sagte der Virologe.

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Unerheblich sei dabei, ob es sich um die Delta-Variante oder um Omikron handele, erklärte Stürmer: „Wir müssen jetzt impfen und boostern, weil der Schutz wird auch da sein. Vielleicht nicht im gleichen Maße wie in Delta, aber nicht so wenig, dass es sich nicht lohnt.“ Langfristig gehe er davon aus, dass es ähnlich wie bei Grippeschutzimpfungen künftig jährlich angepasste Impfungen geben wird, sagte der Virologe.

Knapp 28.000 Neuinfektionen

Am Montagmorgen meldete das Robert Koch-Institut für die zurückliegenden 24 Stunden bundesweit 27.836 Neuinfektionen.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit lag damit bei 441,9. 81 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus, womit sich die Zahl der Corona-Toten in Deutschland auf 103.121 erhöhte.

RND/epd

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