Wegen Corona-Pandemie: Bis zu einer Million Krebserkrankungen unentdeckt

Laut eines Zeitungsberichts hat sich während der Pandemie der Zugang zur Krebsdiagnose und -behandlung verzögert. Bild: In der Diagnostik der Radiologie der Universitätsmedizin Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) wird mit Hilfe der Magnetresonanztomographie ein Tumor festgestellt.

Laut eines Zeitungsberichts hat sich während der Pandemie der Zugang zur Krebsdiagnose und -behandlung verzögert. Bild: In der Diagnostik der Radiologie der Universitätsmedizin Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) wird mit Hilfe der Magnetresonanztomographie ein Tumor festgestellt.

Berlin, Essen. Wegen der Corona-Pandemie drohen in der Europäischen Union einem Zeitungsbericht zufolge massive Rückschläge bei der Krebsbekämpfung. Nach Schätzungen seien in Europa wegen der coronabedingten Störungen der Gesundheitssysteme bis zu einer Million Fälle von Krebserkrankungen unentdeckt geblieben, heißt es laut Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe in einem gemeinsamen Bericht von EU-Kommission und OECD, der am Montag vorgestellt werden soll.

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Zahl der Corona-Toten vermutlich höher

Vor allem während der Höhepunkte der Pandemie habe sich der Zugang zur Krebsdiagnose und -behandlung verzögert. Es sei zu erwarten, dass dies negative Auswirkungen auf Prognose und Überleben von betroffenen Patienten habe.

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Laut dem Report zum Stand der Gesundheit in der EU ist die Zahl der Corona-Toten wahrscheinlich höher als bislang angenommen, wie die Funke-Zeitungen weiter berichteten. Demnach starben in der EU bis Ende Oktober nach offizieller Zählung fast 800.000 Menschen wegen Corona vorzeitig.

Der Vergleich der offiziellen Zahl der Corona-Toten und der Übersterblichkeit im langjährigen Durchschnitt der Sterbezahlen lege aber nahe, dass die Corona-Todesfälle wahrscheinlich unterschätzt würden. So habe die Übersterblichkeit in den ersten beiden Pandemiewellen fast doppelt so hoch gelegen wie die offizielle Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid starben.

RND/epd

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