Corona in Hongkong

Zahl der Corona-Toten in Hongkong steigt: niedrige Impfquote bei über 80-Jährigen

Patienten liegen auf Krankenbetten im provisorischen Wartebereich eines Krankenhauses. Wegen Platzmangels im Krankenhaus des Caritas Medical Centre bleiben die Patienten im Außenbereich.

In Hongkong sind die Corona-Fallzahlen und Todesfälle zuletzt stark gestiegen. Laut der Johns Hopkins University (JHU) wurden zuletzt 52.523 Neuinfektionen sowie 188 Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet (Stand: 4. März).

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Dabei ist auffällig: 92 Prozent der Verstorbenen in dieser fünften Welle haben keine zwei Impfstoffdosen erhalten, wie Hongkongs Regierung in einer Analyse der Todesfälle bekannt gibt.

Experten kritisieren geringe Impfquote bei Älteren

Besonders in der älteren Bevölkerung ist die Zahl der Corona-Toten in der vergangenen Woche stark gestiegen. Expertinnen und Experten zufolge ist das auch auf die hohe Anzahl der Ungeimpften bei den über 80-Jährigen zurückzuführen. Zudem ist das Gesundheitssystem bereits stark überlastet. Mehr als 90 Prozent der Krankenhausbetten für Corona-Patientinnen und -Patienten sind derzeit belegt, wie die zuständigen Behörden aus Hongkong am Donnerstag mitteilten.

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Laut der Hongkonger Regierung sind derzeit lediglich knapp 31 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner über 80 Jahren vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Ohne Impfung sind sie dem Virus jedoch schutzlos ausgeliefert. Hongkong habe es versäumt, die ältere Bevölkerung zu impfen, twittert auch der Analytiker Colin Angus von der University of Sheffield.

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Höhere Todesrate bei ungeimpften Pflegeheimbewohnern

Wie die Zeitung South China Morning Post (SCMP) berichtet, seien von den steigenden Fallzahlen vor allem auch Altenheime betroffen. Zuletzt wurden laut Gesundheitsbehörden 2900 infizierte Bewohnerinnen und Bewohner in 580 Einrichtungen gemeldet. Mehr als 850 von ihnen seien bereits gestorben.

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Für ungeimpfte Bewohnerinnen und Bewohner ab 80 Jahren liegt die Sterberate in Hongkong derzeit bei 4,34 Prozent. Geimpfte Ältere sterben deutlich seltener an den Folgen einer Erkrankung mit dem Virus, hier liegt der Wert laut SCMP bei 0,27 Prozent.

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