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Onlinetool für Verbraucher

So berechnen Sie Ihre persönliche Inflationsrate

Lebensmittel, Energie und mehr: Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Inflation (Symbolfoto).

In Deutschland 7,3 Prozent, im Euroraum sogar 7,5 Prozent: Die Inflation ist im März so stark gestiegen wie seit Jahrzehnten nicht. Auch im April setzt sich dieser Trend laut jüngsten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes fort. Waren und Dienstleistungen werden teurer, viele Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland blicken mit Sorge auf die Entwicklung.

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Allerdings: Nicht alle Verbraucher trifft die Teuerung gleich stark. Das liegt daran, dass das Statistische Bundesamt für die Berechnung unter anderem den sogenannten Verbraucherpreisindex heranzieht. Dieser misst die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte für Konsumzwecke kaufen. Dazu gehören nicht nur Nahrungsmittel, Alkohol- oder Tabakwaren, sondern auch Energiekosten, Mietausgaben sowie Ausgaben für Bekleidung, Gesundheit, Kultur und mehr.

Die persönliche Inflation für jeden eigenen Haushalt richtet sich vor allem danach, welche Waren und Dienstleistungen genau die Inflation nach oben treiben – und wie viel man selbst davon nutzt. Werden Benzin und Diesel teurer, sind Menschen ohne eigenes Auto davon weniger stark betroffen als solche mit. Wer viel Kaffee, Butter oder Fleisch konsumiert, spürt die Teuerungsrate derzeit eher als jemand, der darauf auf seinem Speiseplan verzichtet.

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Onlinetool hilft bei der Berechnung

Wie hoch die Auswirkung der aktuellen Preisanstiege auf das eigene Geld ist, können Verbraucher mit einem Onlinetool berechnen, das das Statistische Bundesamt zur Verfügung stellt. Mit dem persönlichen Inflationsrechner kann die amtliche Inflationsrate mit der eigenen abgeglichen werden. Dafür müssen Verbraucher lediglich angeben, wie hoch die Ausgaben insgesamt sowie für bestimmte Waren und Dienstleistungen waren.

Der persönliche Inflationsrechner des Statistischen Bundesamtes.

Der persönliche Inflationsrechner des Statistischen Bundesamtes.

Da die Inflationsrate von 7,4 Prozent für April ein vorläufiger Wert ist und Einzeldaten nach Angaben eines Destatis-Sprechers noch nicht vollständig vorliegen, ist derzeit noch der Vergleich mit den Inflationsdaten für Februar möglich.

Sobald die neuen Werte vorliegen, können Verbraucher das Tool auch mit den aktuellsten Teuerungsraten nutzen.

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RND/sag

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