#TwitchBlackout: Streamer machen auf Sexismus und Rassismus aufmerksam

Mit dem #Twitchblackout wollen Streamer auf Probleme mit Sexismus und Rassismus aufmerksam machen.

Mit dem #Twitchblackout wollen Streamer auf Probleme mit Sexismus und Rassismus aufmerksam machen.

Aus Kritik an der Gaming-Plattform Twitch haben zahlreiche Nutzer über soziale Medien zum #TwitchBlackout aufgerufen. Besonders im Fokus steht dabei Twitchs Umgang mit rassistischen und sexistischen Beleidigungen, mit denen sich Streamer zunehmend konfrontiert sehen.

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Zahlreiche weibliche Gamerinnen hatten in letzter Zeit auf das Sexismus-Problem in der Szene aufmerksam gemacht, wie unter anderem die “New York Times” berichtet. Der Vorwurf gegenüber der Plattform lautet, dass diese bei sexuellen Anfeindungen nicht schnell genug handele. Auch homophobe und rassistische Sprache zählen laut Twitter-Nutzern zu verbreiteten Problemen auf der Plattform.

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Diejenigen Streamer, die an der Blackout-Aktion teilnehmen, hoffen die Betreiber für derartige Themen weiter zu sensibilisieren. Twitch selbst meldete sich bereits am Wochenende zu den Vorfällen. “Wir nehmen Anschuldigungen von sexuellem Missbrauch und Fehlverhalten extrem ernst. Wir schauen aktiv auf Accounts, die Streamer auf Twitch beunruhigen und arbeiten gegebenenfalls mit Strafverfolgungsbehörden zusammen”, heißt es in einem Tweet der Plattform.

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Darüber hinaus hat Emmett Shear, CEO von Twitch, eine interne Rund-Mail an sein Team auf Twitter veröffentlicht. “Wie vielen von Ihnen bekannt ist, haben sich am Wochenende Menschen aus der gesamten Spielebranche gemeldet, um ihre Berichte über sexuelles Fehlverhalten, Belästigung und Beleidigungen zu teilen”, schreibt er darin. Weiter heißt es: “Ich möchte, dass Twitch der sicherste Platz im Internet wird.”

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Der Twitchblackout trifft in der Gaming-Community unterdessen auf geteiltes Echo. Während viele der Aktion zustimmen und angeben, ebenfalls auf das Streaming zu verzichten, fordern andere Nutzer das Gegenteil. Statt zu schweigen, sollte man den Tag nutzen und in seinem Stream auf das Problem aufmerksam machen, heißt es in einigen Tweets zum Thema. “Gerade jetzt solltet ihr streamen! Sprecht über das, was geändert werden muss, informiert Leute oder, falls ihr es nicht selbst könnt, unterstützt die Leute, die es können”, twittert ein Nutzer. “Ich habe mich trotzdem dazu entschieden, dass ich heute nicht am #TwitchBlackout mitmachen werde, da Stille im Moment der falsche Ansatz ist”, schreibt eine andere. Tatsächlich zeigen aktuelle Zugriffszahlen, dass trotz der Aktion zahlreiche Streamer und Zuschauer auf Twitch aktiv sind. Dennoch hat der Hashtag für Aufmerksamkeit und jede Menge Diskussionen gesorgt.

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RND/mkr


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