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Blindgängerfunde

Zahl der Bombenräumungen in Niedersachsen deutlich gestiegen

Immer wieder müssen Blindgänger auch gesprengt werden.

Immer wieder müssen Blindgänger auch gesprengt werden.

Hannover.Die Bombenentschärfer in Niedersachsen sind in diesem Jahr deutlich öfter ausgerückt als 2017. „2018 werden wir die Einsatzzahlen des vergangenen Jahres definitiv überschreiten“, sagte der Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen, Thomas Bleicher.

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Bis Ende September wurden die Entschärfer bereits 692 Mal zur Bergung und Entsorgung von Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg gerufen. Im Jahr zuvor waren es zu diesem Zeitpunkt 129 Einsätze weniger gewesen. Wenn die Entschärfung der Blindgänger nicht gelingt, müssen die Bomben immer wieder auch kontrolliert gesprengt werden.

Grund ist auch die Baukonjunktur

Dass die Zahl der Einsätze steige, liege an der Baukonjunktur, sagte der Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. „Es wird gebaut wie verrückt“, meinte Bleicher. „Wir haben milde Winter und kaum Bodenfrost, so beeinflusst der Klimawandel auch unsere Arbeit.“ Die Baufirmen arbeiteten inzwischen durch und die meisten Blindgänger würden bei Untersuchungen von Grundstücken vor Start eines Neubauprojektes gefunden.

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„Viele Einsätze resultieren aber auch aus der Umstrukturierung der Bundeswehr. Auf ehemaligen Truppenübungsplätzen liegt natürlich etliches an Munition im Boden.“

Von RND/dpa

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