Wetter

Wetterdienst warnt vor Sturmböen in Niedersachsen

Hannover: Zwei Passanten gehen bei stürmischen Wetter spazieren (Archivbild).

Hannover: Zwei Passanten gehen bei stürmischen Wetter spazieren (Archivbild).

Hannover. Nach den milden Temperaturen der letzten Tage wird es wieder ungemütlicher: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Mittwoch in Teilen von Niedersachsen vor Sturmböen. Es handelt sich um eine Warnung der Stufe zwei von vier („markantes Wetter“).

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Die Wetterexperten warnen: „Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände.“

Die Warnung gilt von 8 Uhr bis vorerst 18 Uhr.

Hier gilt die Warnung:

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Laut DWD seien Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h und 70 km/h möglich. Zunächst fegt der Wind aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen müsse mit Sturmböen um 75 km/h gerechnet werden.

So ist das Wetter aktuell

Wie werden Windstärken berechnet?

Windgeschwindigkeiten werden mit der Beaufort-Skala gemessen. Sie wurde von dem englischen Admiral Francis Beaufort (1774—1857) entwickelt. Die Skala reicht vom leisen Luftzug der Stärke 1 bis zum Sturm der Stärke 9 mit 88 Stundenkilometern, bei dem erste Dachziegel herabfallen. Ein schwerer Sturm (10) mit bis zu 102 Kilometern in der Stunde kann dicke Äste abbrechen. Der orkanartige Sturm (11) reicht bei bis zu 117 Kilometern, um ganze Bäume zu entwurzeln. Bei stärkerem Wind (12) ist ein Orkan erreicht, der schwere Verwüstungen anrichten kann. An Küsten wirbelt er große Wassermassen auf, die in Brechern einen Druck von mehreren Tonnen pro Quadratmeter verursachen können.

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Wie entstehen Gewitter und Blitze?

Wenn unterschiedlich warme Luftmassen aufeinandertreffen oder es in der Atmosphäre zwischen oben und unten besonders große Temperaturunterschiede gibt, gewittert es. Je heißer es am Boden ist, desto heftiger ist das Gewitter in der Regel. Die feuchtwarme Luft steigt nach oben, kondensiert und bildet eine Gewitterwolke. In der Wolke baut sich ein immer größer werdendes elektrisches Spannungsfeld auf, das sich durch eine Art Kurzschluss - einen Blitz - wieder entlädt. Häufig entstehen Gewitter innerhalb weniger Minuten und sind örtlich begrenzt.

Wie häufig gewittert es denn?

Rund 2000 Gewitter pro Stunde gibt es laut DWD auf dem gesamten Planeten, die meisten davon in den Tropen. Bei jedem Gewitter blitzt es etwa 100 Mal pro Sekunde. Die meisten Blitze entladen sich zwischen den Wolken und schlagen nicht in Richtung Erde. In Deutschland blitzt es mehr als zwei Millionen Mal pro Jahr.

Von RND

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