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Kontrollen auf der A7 bei Göttingen

Polizei zieht betrunkene LKW-Fahrer aus dem Verkehr

749 LKW wurden bislang entlang der A 7 kontrolliert - 54 Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt aufgrund von Alkoholgenuss untersagt

749 LKW wurden bislang entlang der A 7 kontrolliert - 54 Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt aufgrund von Alkoholgenuss untersagt

Göttingen.Bei der Gefahrgut-LKW-Kontrolle war die Göttinger Autobahnpolizei zusammen mit Kollegen der Polizeiakademie Hann. Münden bereits am vergangenen Dienstag (19.03.19) im Einsatz. An der A 7 bei Göttingen wurden insgesamt 21 Fahrzeuge kontrolliert – 19 Fahrzeuge wurden beanstandet.

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Nach Gefahrgutrecht bemängelten die Experten an diesem Vormittag sieben Fahrzeuge. Für vier von ihnen war die Fahrt noch an der Kontrollstelle beendet.

In einem Fall wurde ein Gefahrguttransport mit Tiegeln (Foto) zur Beförderung geschmolzener Metalle festgestellt, von denen zwei nicht im Besitz der erforderlichen wiederkehrenden Prüfung waren und zur Beförderung des gefährlichen Gutes nicht hätten eingesetzt werden dürfen.

In einem Fall wurde ein Gefahrguttransport mit Tiegeln (Foto) zur Beförderung geschmolzener Metalle festgestellt, von denen zwei nicht im Besitz der erforderlichen wiederkehrenden Prüfung waren und zur Beförderung des gefährlichen Gutes nicht hätten eingesetzt werden dürfen.

Aufgrund von Fehlverhalten in anderen Bereichen – unter anderem Lenkzeit, technische Mängel, Geschwindigkeit – fertigten die Beamten 20 Anzeigen gegen Fahrzeugführer beziehungsweise Unternehmer.

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Insgesamt leiteten die Beamten 32 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Kontrolle eines LKWs.

Kontrolle eines LKWs.

Alkoholsünder am Steuer erwischt

Bei der Kontrollaktion am Sonntag wurden entlang der A 7 insgesamt 264 Trucker vor Fahrtantritt kontrolliert. „Bei 36 LKW-Fahrern wurde Alkoholgeruch festgestellt“, sagte ein Sprecher der Polizei. „Davon hatten 21 einen Wert unter 0,5 Promille und acht zwischen 0,5 und 1,09 Promille.“

Sieben LKW-Fahrer lagen nach dem Atemalkoholtest über 1,1 Promille und waren damit absolut fahruntüchtig. Insgesamt wurde 13 LKW-Fahrern die Weiterfahrt untersagt – sie mussten unfreiwillig ihre Pause verlängern.

LKW-Fahrer kommt zum zweiten Mal auf über zwei Promille

Ein Trucker wurde auf der Raststätte Harz-Ost kontrolliert. Er hatte einen Wert von 2,90 Promille und damit an diesem Kontrolltag den Spitzenwert erreicht. In der Vorwoche war der gleiche Mann ebenfalls kontrolliert worden; „bei dieser Kontrolle hatte er einen Promillewert von 2,07 erreicht“, so der Sprecher.

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Insgesamt hat die Polizeidirektion Göttingen allein bei den letzten Schwerpunktkontrollen 749 LKW-Fahrer vor Fahrtantritt überprüft und die diesem Zusammenhang in 54 Fällen die Weiterfahrt untersagt.

Polizei will die Kontrollen fortsetzen

„Wir setzen die Abfahrtskontrollen mit einem verstärkten Personalansatz auch in den nächsten Wochen fort“, sagte Polizeipräsident Uwe Lührig. „Die Ergebnisse aus den bisherigen Präventionseinsätzen sind wirklich erschreckend. Das Verhalten der betroffenen Fahrzeugführer ist unverantwortlich. Bei solchen Alkoholbeeinflussungen wären Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten oder Toten vorprogrammiert.“

Warum wird gerade am Sonntagabend kontrolliert?

Das schreibt die Polizei: „An Sonn- und Feiertagen besteht in Deutschland das so genannte Sonntagsfahrverbot zwischen 0 und 22 Uhr. Es gilt für LKW ab 7,5 t und für LKW mit Anhänger. Die Ergebnisse aus Kontrollen anderer Bundesländer und auch die aktuellen Maßnahmen der Polizeidirektion Göttingen zeigen, dass die Fahrzeugführer die Wochenenden auf den Raststätten verbringen und bis zur Fortsetzung der Fahrt nach dem Ende des Sonntagsfahrverbotes zum Teil nicht unerhebliche Mengen an alkoholischen Getränken zu sich nehmen.“

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Von RND/kha

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