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Wangerooges Bürgermeister

Inselsperrung ist ein „Super-GAU für den Tourismus“

Erst die Sturmflut im Februar, nun die Corona-Krise: Wangerooge bricht der Tourismus weg.

Erst die Sturmflut im Februar, nun die Corona-Krise: Wangerooge bricht der Tourismus weg.

Hannover/Wangerooge. Der Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus dürfte den Tourismus auf den Inseln der Nord- und Ostsee massiv belasten. Die Ministerpräsidenten der Bundesländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein hatten sich darauf verständigt, die Inseln für Gäste zu sperren. „Aus gesundheitlicher Sicht ist das die richtige Entscheidung, aus touristischer der Super-Gau“, sagte Wangerooges Bürgermeister Marcel Fangohr (parteilos) am Montag. „Mit dem Ostergeschäft rechnet keiner mehr.“ Dennoch rief er dazu auf, das Beste aus der Lage zu machen, die Gesundheit gehe vor.

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Ärzte auf den Inseln wären bei Corona-Infektionen überfordert

Auf Wangerooge gebe es nur einen beziehungsweise vom kommenden Monat an zwei Ärzte, sagte Fangohr. „Für 10.000 Gäste ist das zu wenig.“ Im Falle gehäufter Infektionen „werden wir das nicht stemmen können“. Als Grund für die Abriegelung wurde zuvor genannt, dass die Gesundheitssysteme der Inseln nicht auf eine größere Zahl von mit dem Coronavirus infizierten Menschen vorbereitet sind. Die Maßnahme dient damit sowohl dem Schutz der Inselbevölkerung als auch dem Schutz der Gäste.

Fangohr geht davon aus, dass die Abriegelung nicht nur zwei Wochen, sondern möglicherweise länger dauern wird. Er kündigte an, den Tourismusbetrieben solle vor allem in bürokratischer Hinsicht geholfen werden - „wir unterstützen im Antragswirrwarr“.

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Von RND/lni

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