Autobahnen

Elf Menschen bei Unfällen getötet

Andreas Lübke, Leiter der Autobahnpolizei Braunschweig.

Andreas Lübke, Leiter der Autobahnpolizei Braunschweig.

Braunschweig. „Die Senkung Unfallzahlen und der schweren Folgen, insbesondere auf der Autobahn 2, bleibt weiterhin eine der Kernaufgaben der Autobahnpolizei Braunschweig.“ Dies betonte Andreas Lübke, Leiter der Autobahnpolizei. Gemeinsam mit dem Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Autobahnpolizei Braunschweig, Armin Loske, präsentierte er die Unfallzahlen für das Jahr 2018.

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Mehr Unfälle, Verletzte und Tote

Im Vergleich zum Vorjahr ereigneten sich auf den Autobahnen der Polizeidirektion Braunschweig mehr Unfälle und es waren mehr verletzte sowie getötete Personen zu verzeichnen. Als Hauptunfallursachen kristallisierten sich zu geringe Sicherheitsabstände, zu hohe Geschwindigkeiten sowie Fehler beim Fahrstreifenwechsel heraus.

Insgesamt 2165 Unfälle

Mit 2165 Unfällen im Jahr 2018 ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (2116 Unfälle, +1,3 Prozent). Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden erhöhte sich von 264 auf 299 (+ 13,2 Prozent). Dabei kamen 465 Personen (Vorjahr 428) zu Schaden. Elf Menschen wurden tödlich verletzt, 2017 waren es neun Unfalltote. Während die Zahl der Schwerverletzten mit 95 Personen (Vorjahr 68, + 39,7 Prozent) deutlich anstieg, ist bei den Leichtverletzten mit 359 Personen (Vorjahr 343, + 4,95 Prozent) ein geringerer Anstieg zu verzeichnen.

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Unfallschwerpunkt A 2

Der Anstieg im Bereich der schweren Unfallfolgen sei in erster Linie auf die Entwicklung im Bereich der A 2 zurückzuführen, erläuterte Lübke. Mit Einrichtung der Baustellen in Richtung Hannover und daraus resultierender Staus ab Mitte des Jahres sei es zu einem eklatanten Anstieg von Lkw-Unfällen mit schweren Folgen an den Stauenden (7 Tote) gekommen.

Fortsetzung der Kontrollen

Lübke kündigte auch für dieses Jahr die Fortsetzung von Kontrollen an. Er nannte die Abstands- und Geschwindigkeitsüberwachungen, aber auch den Bereich der Ablenkung beispielsweise durch die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt und Kontrollen des Schwerlastverkehrs.

Abschließend betonte Lübke, dass die Unfallzahlen im Betrachtungszeitraum der vergangenen 15 Jahren stetig rückläufig seien, obwohl gerade die Autobahn 2 einer in Niedersachsen einzigartigen Belastung mit den einhergehenden Unfallgefahren ausgesetzt ist.

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Von Jan Tiemann

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