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Bremen

1500 Menschen demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Zahlreiche Menschen demonstrieren unter dem Motto "Die Stadt muss allen gehören" vor dem Bahnhofsvorplatz in Bremen mit Transparenten für mehr bezahlbaren Wohnraum.

Zahlreiche Menschen demonstrieren unter dem Motto "Die Stadt muss allen gehören" vor dem Bahnhofsvorplatz in Bremen mit Transparenten für mehr bezahlbaren Wohnraum.

Bremen.Mehr als 1.500 Menschen haben nach Angaben der Polizei am Sonnabend in Bremen für bezahlbaren Wohnraum und „gegen Mietenwahnsinn, Bodenspekulation und Verdrängung“ demonstriert. Zu dem Protestzug durch die Innenstadt hatte ein Bündnis von rund 50 Unterstützern aufgerufen.

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Der Zusammenschluss forderte einen ökologischen und sozialen Wohnungsbau durch stadteigene Gesellschaften und freie Genossenschaften, wie einige der Initiatoren im Vorfeld erläuterten. Zum Bündnis gehören Vertreter aus Wohlfahrtsverbänden sowie Kirchen, Gewerkschaften, Organisationen, Vereinen und Initiativen.

„Die Stadt muss allen gehören!“

Die Protestaktion stand unter dem Motto „Die Stadt muss allen gehören!“ und war Teil einer bundesweiten Aktionswoche des Deutschen Gewerkschaftsbundes unter der Überschrift „Bezahlbar ist die halbe Miete“. In Niedersachsen sind dazu 25 Aktionen geplant. Unter anderem will die niedersächsische Landesarmutskonferenz am Mittwoch (27. März) vor dem Landtag in Hannover eine symbolische Landeswohnungsbaugesellschaft gründen, um so auf die dramatische Wohnungsnot in vielen Städten und Gemeinden hinzuweisen.

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Im Aufruf zur Bremer Kundgebung hieß es: „Profitorientierte Wohnungsbau-Konzerne wie die Vonovia vernichten preisgünstigen Wohnraum. Wir nehmen das nicht länger hin und wehren uns dagegen, dass die Stadt immer mehr für die Reichen hergerichtet wird.“ Neue Stadtviertel würden an private Investoren verkauft. Am Bahnhof, auf dem Güterbahnhof und auf vielen anderen Plätzen würden Wohnungslose, andere Gruppen und alternative Wohnformen vertrieben. Auf die Bedürfnisse der großen Mehrheit werde keine Rücksicht genommen. „Eine schleichende Verdrängung ist die Folge.“

Von RND/epd

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