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Vorsfelde Zoff um Autowaschstraße in Vorsfelde
Wolfsburg Vorsfelde Zoff um Autowaschstraße in Vorsfelde
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00:18 21.01.2018
Enge Angelegenheit: An der Helmstedter Straße, neben Cadera, soll eine Autowaschstraße gebaut werden.  Quelle: Boris Baschin
Vorsfelde

 Die Baugenehmigung für die Autowaschstraße an der Helmstedter Straße in Vorsfelde empört den Vorsfelder Ortsrat. Laut Verwaltung ist die Baugenehmigung auf 15 Jahre befristet – danach brauche man die Fläche möglicherweise für die Verlegung der B188. Ortsbürgermeister Günter Lach (CDU) nennt das Verfahren „ein Armutszeugnis für die Verwaltung“.

Auf Anfrage der WAZ teilte die Stadt mit, dass sie die Baugenehmigung im Dezember des Jahres 2017 erteilt habe. Eine Baugenehmigung sei zu erteilen, erklärt Stadtsprecher Ralf Schmidt, „wenn das Bauvorhaben dem öffentlichen Recht entspricht“. Die Befristung auf 15 Jahre gebe dem Investor eine „wirtschaftliche Perspektive“ und der Stadt ein „zeitnahes Zugriffsrecht“ für eine Verlegung der B188.

Für Ortsbürgermeister Lach fühlt sich die Begründung an wie eine Ohrfeige: „Die Zuschüttung des Kiebitzteiches wurde damals nur unter der Bedingung genehmigt, dass die Fläche künftig nicht versiegelt wird.“ Er verstehe die Zustimmung der Umweltbehörden nicht.

Die 15-Jahre-Befristung mache ihn richtig wütend, so Lach: „Wir kämpfen dafür, dass die Verlegung der Straße viel eher als in 15 Jahren kommt.“ Ein weiterer Grund gegen den Bau und Betrieb einer Autowaschanlage sei die Verkehrsproblematik an dieser Stelle. „Die Verwaltung hat in einem Ortstermin falsche, zu niedrigere Zahlen genannt. Die wirkliche Fahrzeugbelastung liegt deutlich darüber.“ Er führe bereits Gespräche, so Lach, um den Bau der Anlage zu verhindern. Er werde „alle rechtlichen Mittel ausschöpfen“, um sein Ziel zu erreichen. Schließlich stehe der Ortsrat geschlossen hinter ihm.

Von Carsten Bischof

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