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Vorsfelde Wendschott: Ortsrat stimmt gegen Satzung für „Innere Ortslage“
Wolfsburg Vorsfelde Wendschott: Ortsrat stimmt gegen Satzung für „Innere Ortslage“
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06:00 29.11.2019
Wendschott: Stadtplaner stellten die Pläne für das Mini-Baugebiet „Innere Ortslage“ im Ortsrat vor. Carsten Bischof
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Wendschott

Der Wendschotter Ortsrat hat den Satzungsbeschluss für das Mini-Neubaugebiet „Innere Ortslage“ südlich der Grundschule abgelehnt. In der Sitzung am Donnerstagabend im „Alt Wendschott“ stimmten drei Politiker dagegen, einer dafür, einer enthielt sich der Stimme. Vorausgegangen war der Entscheidung eine heftige Diskussion.

Die Stadtplaner Peter Albrecht und Antje Malig stellten im Ortsrat Politikern und Bürgern die Pläne vor: Auf der rund einen Hektar großen Fläche sollen zehn Doppelhäuser gebaut werden, erschlossen wird das Gelände über die Wendenstraße. Die Entwässerung geschehe über einen Speicher, der bei Bedarf Wasser in die Kanalisation ablasse. „Wir rechnen mit rund 60 Neubürgern und rund 100 Fahrten pro Tag“, berichtete Antje Malig. „Das kann die Wendenstraße gut abwickeln.“

Viele Einwände von Bürgern

Gegen die Bebauungspläne habe es viele Einwände von Bürgern gegeben, erklärte Albrecht. Dabei sei es vor allem um die Erschließung, die Entwässerung und die vorhandene Grünfläche gegangen. Man habe die Einwände und Anregungen – soweit möglich – in die Planung eingebaut.

Genau das bezweifelte Klaus-Dietrich Kurtz (BGW): „Diese Anregungen wurden null berücksichtigt.“ Er wies wieder einmal auf die fehlende Infrastruktur hin: „Erst mal bauen...das ist die falsche Reihenfolge.“ Zumal das nächste große Baugebiet bereits in Planung sei. Das wollte Peter Albrecht so nicht stehen lassen: „Wir haben die Schulerweiterung und die Kita!“ Für solche eine kleine Fläche seien weitere Infrastrukturmaßnahmen nicht nötig.

Das Ganze wird nicht gesehen...

Das wiederum war Vize-Ortsbürgermeister Norbert Batzdorfer (Grüne) zu kurz gedacht: „Das Ganze wird nicht gesehen. Es ist die grüne Lunge von Wendschott, die verschwindet.“ Zumal die Ausgleichsfläche in Velstove, nicht in Wendschott entstehen soll.

PUG-Politiker Benjamin Kallauch und CDU-Sprecher Hartmut Wenzel sahen das ganz anders: „Mit dieser Bebauung ist die Bevölkerung in keinster Weise überfordert. Diese Häuser sind eher eine bauliche Vollendung.“ Für Wenzel sind die zehn Doppelhäuser eine „Aufwertung von Wendschott“.

Keine Einsprüche im Bauausschuss

CDU-Ratsherr Werner Reimer sprang ihnen zur Seite: „Im Bauausschuss gab es keine Einsprüche...“ Laut Albrecht und Malig will die Verwaltung den Satzungsbeschluss am 4. Dezember dem Rat der Stadt zur Abstimmung vorlegen. In der Regel folgen die Ratsmitglieder der Empfehlung ihres Bauausschusses, auch wenn der Ortsrat sich gegen ein Vorhaben ausgesprochen hat.

Von Carsten Bischof

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