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Vorsfelde Ehepaar Witten geht wieder auf Weltradel-Tour
Wolfsburg Vorsfelde Ehepaar Witten geht wieder auf Weltradel-Tour
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20:00 09.08.2019
Das Abenteuer ruft: Das Ehepaar Karin und Fritz Witten geht wieder auf große Radel-Tour – diesmal ist Südamerika das Ziel. Quelle: Roland Hermstein
Vorsfelde

Einmal die legendäre Panamericana-Strecke mit dem Fahrrad zurücklegen! Das ist der Traum von Karin Klaus-Witten (60) und Fritz Witten (67). Einen großen Teil der Strecke hat das Ehepaar aus Vorsfelde schon in zwei Reisen geschafft, jetzt kommt die dritte und sicherlich härteste Etappe dran: Südamerika. Am 2. September geht es mit zwei voll gepackten Fahrrädern und viel Abenteuerlust los. Zunächst mit dem Zug nach Frankfurt, von dort nach Bogota in Kolumbien.

Die Wittens freuen sich schon darauf: „Unsere Unruhe wächst jeden Tag.“ In einem halben Jahr wollen sie wieder zurück sein.

Ungefähr 10.000 bis 12.000 Kilometer werden sie in den nächsten sechs Monaten radeln. Grob steht die Strecke fest: Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile Argentinien. Vor Ort gibt es sicherlich noch einige Änderungen. Es geht über Stock und Stein abseits der großen Metropolen, es geht extrem hoch und extrem runter.

Hier eine Bilder-Galerie von den Reisen der Wittens:

Diesmal ist Südamerika das Ziel

Die Höhenunterschiede seien die größte Herausforderung, sagt Fritz Witten. Innerhalb von 120 Kilometern müssen sie zum Beispiel in den Anden einen Unterschied von rund 4000 Höhenmetern überwinden. Ein echter Kraftakt für den Körper. Um nicht die Höhenkrankheit zu bekommen, kann das Ehepaar nur mit mäßigem Tempo fahren. Pausen sind wichtig, damit der Körper sich an die Höhe gewöhnt. „Wir werden langsam hochschleichen“, sagt Fritz Witten schmunzelnd. Für den Fall der Fälle hat der Arzt natürlich Medikamente im Gepäck.

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Das gedrosselte Tempo kostet Zeit. Haben die Wittens sonst bei ihren Reisen rund 500 Kilometer pro Woche zurückgelegt, sind es diesmal weniger. „Wenn wir 350 Kilometer schaffen, ist das gut“, erklärt Karin Klaus-Witten. Auf ein Etappenziel freuen sie und ihr Mann sich besonders: Patagonien. „Es ist ein großer Sehnsuchtsort für uns“, verrät die Vorsfelderin.

Patagonien ist legendär – und extrem

Die Region an der Südspitze Südamerikas ist legendär – die Landschaft gigantisch, aber extrem. Es kann mega-heiß und mega-kalt werden. „Es kann sein, dass man alle vier Jahreszeiten an einem Tag erlebt“, weiß Karin Klaus-Witten. Sie freut sich auf Patagonien, habe aber auch „viel Respekt“ vor dieser Landschaft mit Wüste, Steppe, Regenwald und Gletscherfjorden.

Wie bei den anderen Reisen wird oft im eigenen Zelt übernachtet, aber auch in einfachen Gästehäusern. Die Kriminalität ist bei dieser Weltradel-Tour nicht so das Problem, diesmal muss auch kein Visum beantragt werden. Diesmal sei die Natur die größte Herausforderung.

Auf den Spuren des Vaters

Fritz Witten geht mit dieser Tour auch ein bisschen auf familiäre Spurensuche: Sein Vater heuerte in den 30er Jahren als Arzt auf einem Schiff an und besuchte damals Orte, die sein Sohn jetzt sehen und fotografieren will. Diese Fotos will er mit den Bildern vergleichen, die er im Fotoalbum seines Vaters fand.

Wer die Tour der Wittens verfolgen will, es gibt wieder einen Blog unter www.weltradeln.de.

Von Sylvia Telge

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