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Vorsfelde Erlös aus Sponsorenlauf für Schüler in Kenia
Wolfsburg Vorsfelde Erlös aus Sponsorenlauf für Schüler in Kenia
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08:00 24.03.2019
Erlös aus dem Sponsorenlauf: Das Schulzentrum Vorsfelde spendete an den Verein „Wasser für Kenia.“ Quelle: Roland Hermstein
Vorsfelde

Das ist eine stolze Summe: 25.561,32 Euro kamen beim Sponsorenlauf des Schulzentrums im vergangenen Sommer zusammen. Alle 2000 Schüler von Gymnasium, Förder-, Haupt-, und Realschule machten mit und drehten maximal drei Runden um den neuen Teich in der Nordstadt. Es lohnte sich, eine stolze Summe kam zusammen, die Lehrer und Schüler gestern an Almut und Christoph Stein vom Verein „Wasser für Kenia“ überreichten.

Dank frischem Wasser gegen in Kenia mehr Mädchen zur Schule

Das Ehepaar freute sich riesig über das Geld. „Die Kinder in Kenia sind so glücklich über die Unterstützung, vor allem die Mädchen“, sagt das Ehepaar. Denn Mädchen sind dafür zuständig, Wasser aus oft sehr weit entfernten Brunnen zu holen. Deshalb können sie oft nicht zur Schule gehen.

Vier Schulen mit insgesamt 1100 Kindern unterstützt der Verein seit vielen Jahren: Er ließ Wassertanks und Dachregenfänger bauen, die Spende des Vorsfelder Schulzentrums geht an das Wasserbassin-Projekt: In künstlichen Teichen sollen jährlich 180 Kubikmeter Regenwasser gesammelt werden, das den Schulgarten bewässert. „Dort bauen wir vitaminreiches Gemüse für das Schulessen an“, erklärt Almut Stein. „So verbessern wir die sehr einseitige Ernährung, die aus fast nur Maisbrei besteht.“

Das Wasser aus den Teichen ist noch für eine andere Aktion wichtig: Schüler sollen pro Jahr mindestens einen Baum pflanzen, gießen und pflegen – auch in den Ferien. „So sollen Schulwälder entstehen“, erklärt Dr. Christoph Stein. Sie sind ein Beitrag gegen den Klimawandel.

Die Not in Afrika motiviert die Vorsfelder zu neuen Aktionen

Damit die Vorsfelder einen Eindruck von der Situation in Kenia bekommen, hatten die Steins VR-Brillen mitgebracht, über die ein 360-Grad-Film lief, der das Hilfsprojekt vorstellt. Die Vorsfelder waren beeindruckt. „Wenn man sieht, wie wenig die Kinder in Kenia haben, ist man noch motivierter, ihnen zu helfen“, sagte Ayoub Hamon (15). „Für uns war die Teilnahme am Sponsorenlauf keine große Leistung, aber wir konnten damit Großes bewegen“, so Julius Künne (11). Das sehen Henriette Jochens (16), Selina Pinneker (10) und Andreas Meyer (15) ganz genauso.

Von Sylvia Telge

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