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Vorsfelde Vorsfelder Vereine legen Kranz nieder zum Volkstrauertag
Wolfsburg Vorsfelde Vorsfelder Vereine legen Kranz nieder zum Volkstrauertag
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14:00 17.11.2019
Kranzniederlegung am Ehrenmal am Friedhof: Vorsfelder Vereine nahmen an der Gedenkfeier am Sonntag teil. Quelle: Britta Schulze
Vorsfelde

„Frieden ist niemals eine Selbstverständlichkeit!“ So mahnte Propst Ulrich Lincoln, der am Sonntagvormittag die Gedenkrede am Ehrenmal in der Vorsfelder Petristraße hielt. Wie in vielen anderen Wolfsburger Stadt- und Ortsteilen wurde auch in Vorsfelde am Volkstrauertag mit einer Kranzniederlegung den Toten gedacht.

Gedenkfeier begann mit einem Gottesdienst in der Petruskirche

Nach dem Gottesdienst in der St. Petruskirche gingen die Bürger und Vertreter der Vorsfelder Vereine gemeinsam in der Petristraße. Musikalisch begleitet wurde der Zug von Mitgliedern des Fanfarenzugs „Die Elche“. In der Petristraße steht ein Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege.

„Wir gedenken hier nicht Helden, sondern Opfern“, betonte Ulrich Lincoln. Es gehe darum, der Menschen zu gedenken, die durch Kriege zu Tode gekommen seinen. Auch heute noch werden weltweit Menschen in Kriegen getötet oder durch Gewalt aus ihrer Heimat vertrieben.

Probst Ulrich Lincoln: „Das ganz Volk soll sich erinnern“

„Der Krieg war schon lange nicht mehr bei uns“, sagte Lincoln. Dies sei ein großes Geschenk. Damit dies so bleibe, müsse man auch weiterhin der Toten gedenken, um niemals das Grauen zu vergessen. „Dieselbe Generation, die wegen des Klimas auf die Straße gehen, sollen auch für den Frieden demonstrieren, wenn es nötig ist“, erklärte Lincoln. Erinnert werden müsse kollektiv. „Es heißt Volkstrauertag, weil das ganze Volk sich erinnern soll.“

Nach der Gedenkrede fand die offizielle Kranzniederlegung der Vereine durch die Kyffhäuser und Ortsbürgermeister Günter Lacht statt. Hermann Krüger aus Grafhorst spielte dazu auf der Trompete das Lied „Der gute Kamerad“.

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Im Anschluss an den offiziellen Teil zog die Gemeinschaft wiederum musikalisch begleitet vom Ehrenmahlplatz zum Schützenhaus, um die Veranstaltung bei einem kleinen Zusammensein ausklingen zu lassen.

Von Robert Stockamp

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