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Vorsfelde Glückwunsch, Alma: Vorsfelder Chevy gewinnt Pokal beim US Car-Treffen
Wolfsburg Vorsfelde Glückwunsch, Alma: Vorsfelder Chevy gewinnt Pokal beim US Car-Treffen
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12:40 10.09.2019
Stolz: Manfred Grupe hat mit seinem 19289 Chevrolet den „Best of Show“-Pokal gewonnen. Quelle: Boris Baschin
Vorsfelde

Das US Car Classics-Treffen in Schloss Diedersdorf südlich von Berlin ist eines der beliebtesten Events unter Freunden klassischer amerikanischer Autos. Wer hier um Pokale kämpft, hat eine sehr starke Konkurrenz. Der Vorsfelder Manfred Grupe hat es trotzdem geschafft: Seinen 1929 Chevrolet wählte eine Jury zum „Best of Show“-Car – dafür gab es einen stylischen Pokal.

„Diese Auszeichnung macht mich schon stolz“, sagt der 69-Jährige. „Es waren 500 Konkurrenten in diesem Wettbewerb.“ Der Großteil natürlich wieder die üblichen (beliebten) Verdächtigen aus den 1950 bis 1970 Jahren. Originale US-Klassiker aus 1920 Jahren sind deutlich seltener und werden oft zu Hot Rods verhunzt.

Von Australien über Baden-Baden nach Vorsfelde

Nicht so „Alma“: Das Cabrio fuhr ursprünglich über australische Straßen und hat das Lenkrad auf der rechten Seite. „Gewöhnungsbedürftig“, sagt Grupe schmunzelnd. Genauso wie das Gaspedal, das zwischen Brems- und Kupplungspedal sitzt. Schalten muss Grupe mit der linken Hand.

Schöner Klassiker: Manfred Grupe hat mit seinem 1929 Chevrolet den „Best of Show“-Pokal beim US Car Classics-Treffen bei Schloss Diedersdorf gewonnen.

Drei Gänge hat „Alma“ – so hieß der Chevy von Anfang an –, dazu einen 3,2 Liter Hubraum großen Motor mit sechs Zylindern und 53 PS. „Zum Cruisen reicht’s“, lacht Grupe. Denn: „Bremskraftverstärker gibt es ebenso wenig wie Servolenkung – deshalb immer schön Abstand halten.“ Für den Elm ist „Alma“ ausreichend motorisiert, im Harz wird’s schon schwieriger. Wobei: „Nach einer guten Stunde fahren brauche ich sowieso eine Pause“, berichtet Grupe. „Fahren ist echte Arbeit.“

Selbst Jugendliche staunen

Gekauft hat Manfred Grupe das cremefarbige Cabrio mit dem roten Ledersitzen, dem schwarzen Dach und den extravaganten Holzspeichenrädern vor 20 Jahren in Baden-Baden. „Mein Vater hat mich mit dem Oldtimervirus infiziert“, blickt er lächelnd zurück. Der fuhr damals einen 1926 Lincoln. Heute bewegt er seinen 1926 Chevy immer noch regelmäßig – „und jeder schaut lächelnd hin“, betont der Vorsfelde. „Selbst Jugendliche staunen über dieses Auto.“

Auch Grupes 13-jährige Tochter ist ganz verrückt nach dem Oldie, hilft dem Vater oft beim Schrauben. Ein altes Auto braucht deutlich mehr Zuwendung als ein aktuelels. Ist aber auch viel cooler: „Wenn ich sie von der Schule abhole, besteht sie darauf, dass ich mit Alma komme“, sagt Grupe lachend. Auch für Hochzeiten, Überraschungsbesuche und Benefizveranstaltungen ist Alma sehr gefragt. „Aber das habe ich jetzt zurückgefahren“, sagt Manfred Grupe. Er werde auch nicht jünger. Und bis seine Tochter Alma fahren darf, dauert es noch eine Weile.

Von Carsten Bischof

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