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Vorsfelde Vor der Grundschule Wendschott gibt es jetzt Elternhaltestellen
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Vor der Grundschule Wendschott gibt es jetzt Elternhaltestellen 

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08:00 24.09.2021
Elternhaltestellen in Wendschott: Klaus Seiffert und Silke Hitschfeld sprühten mit Zweitklässlern gelbe Füße auf den Weg.
Elternhaltestellen in Wendschott: Klaus Seiffert und Silke Hitschfeld sprühten mit Zweitklässlern gelbe Füße auf den Weg. Quelle: Polizei Wolfsburg
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Wendschott

Es ist ein leidiges Thema: Wenn Eltern ihre Kinder zur Grundschule Wendschott bringen oder abholen, kommt es immer wieder zu Verkehrsproblemen. Um die zu entzerren oder sogar zu vermeiden, die Eigenverantwortung der Schüler zu stärken und einen Fußweg zu ermöglichen, wurden jetzt so genannte Elternhaltestellen eingerichtet.

Sie sind Bestandteil des Programms der Stadt Wolfsburg zur Verkehrsberuhigung vor Grundschulen. Zusammen mit der Schulleitung, dem Straßenblaulastträger, der Polizei und dem Ordnungsamt wurden die Standorte der Elternhaltestellen identifiziert. Für die Grundschule Wendschott sind die im Bergmannskamp (Höhe Hausnummer 1 - 4) und in der Kleitschestraße (Höhe 1 und Höhe 2 - 11).

Ein Parkverbot mit zeitlicher Beschränkung

So sieht die Elternhaltestelle aus: Das Verkehrszeichen 286 ordnet dort ein eingeschränktes Halteverbot (Parkverbot) mit zeitlicher Beschränkung an: an Schultagen von 7.30 bis 8 Uhr, 12 bis 13 Uhr und 16 bis 16.30 Uhr. Eltern sollen dort halten, ihre Kinder zur Gehwegseite aussteigen oder einsteigen lassen und zügig ihre Fahrt fortsetzen. Um so Platz für weitere Elternfahrzeuge zu machen.

Dabei sind die Elternhaltestellen – wie andere Parkplätze auch – in Fahrtrichtung anzufahren! Damit die Kinder dann auch allein sicher zur Schule kommen, haben Klaus Seiffert von der Verkehrswacht Wolfsburg und Silke Hitschfeld, Verkehrssicherheitsberaterin der Wolfsburger Polizei, mit Zweitklässlern gelbe Füße auf den Gehweg gesprüht. Sie sollen zeigen, in welche Richtung die Kinder gehen sollen, um dann sicher die Fahrbahn zu überqueren.

Ganz wichtig dabei: Die Kinder sollen sich auch bei parkenden Fahrzeugen erst aus dem Sichtschatten der Autos bewegen, nachdem sie die Fahrbahn einsehen können. Ein Aspekt, der beim Fußgängerdiplom der Erstklässler stets geübt wird.

Die Beteiligten hoffen, dass die Aktion den erhofften Erfolg bringt: „Ziel ist, dass möglichst viele Schulkinder zu Fuß kommen und die Situation vor der Schule entschärft wird, sagt Silke Hitschfeld.

Von der Redaktion