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Vorsfelde Storch-Schaukasten ist top – Schlauchturm aber nicht
Wolfsburg Vorsfelde Storch-Schaukasten ist top – Schlauchturm aber nicht
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19:09 19.06.2018
Fleißig: Rolf Benecke, Claus Schindler, Frank Behse und Sören Müller (v.l.) haben den alten Schaukasten am Storchennest verschönert und an neuer Stelle wieder aufgestellt.
Fleißig: Rolf Benecke, Claus Schindler, Frank Behse und Sören Müller (v.l.) haben den alten Schaukasten am Storchennest verschönert und an neuer Stelle wieder aufgestellt. Quelle: Britta Schulze
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Velstove

Weil die Freiwillige Feuerwehr ein neues Gebäude bekommen hat, musste der Storch-Schaukasten zunächst weichen – „er hatte schlicht keinen Platz mehr“, sagt Rolf Benecke. Gemeinsam mit Claus Schindler, Frank Behse und Sören Müller hat er den alten Schaukasten abgeschliffen und neu lackiert. Damit nicht genug: Das Quartett fand einen neuen Standort am Feuerwehrhaus, betonierte den Schaukasten ein und pflasterte den Platz drumherum. „Die Arbeiten dauerten rund vier Wochen“, berichtet Claus Schindler. „Zwei von uns sind ja noch berufstätig und konnten nur nachmittags mit anpacken.“

Die Anstrengungen haben sich gelohnt: Der Schaukasten strahlt Besuchern förmlich entgegen und informiert sie über Weißstörche allgemein, über die Aktivitäten rund ums Velstover Storchennest und dokumentiert seit 1991 die Zahl der jeweiligen Jungstörche auf gravierten Messingplatten. „Diesmal sind vier Junge im Nest“, sagt Rolf Benecke. „Und alle sind putzmunter.“

Nicht mehr ganz so neu: Der Schlauchturm, auf dem sich das Storchennest in Velstove befindet, beginnt schon zu rosten. Quelle: Britta Schulze

Trotzdem, so richtig glücklich sind die vier Velstover nicht: „Der alte Schlauchturm, auf dem sich das Storchennest befindet, ist in einem schlechten Zustand“, sagt Sören Müller. „Querstreben rosten. Wir brauchen einen neuen Turm – ehe der jetzige irgendwann umfällt...“

Von Carsten Bischof