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Vorsfelde Viel Kritik bei der Eberfest-Eröffnung
Wolfsburg Vorsfelde Viel Kritik bei der Eberfest-Eröffnung
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06:00 04.08.2019
Stimmung: Die Band „Mit 18“ spielte am Freitagabend beim Vorsfelder Eberfest. Quelle: Foto (3): Boris Baschin
Vorsfelde

Das Eberfest ist eröffnet! Und das begann am Freitagabend mit sehr kritischen Worten. Hinter dem Organisationsteam des Verkehrsvereins Vorsfelde live liegen harte Verhandlungen und unschöne Gespräche mit Ämtern der Stadt. Der Frust ist groß. „Wir wollten das Fest acht Tage vorher sogar absagen“, gab Mitorganisator Stefan Carl zu. Er wirkte sehr verärgert und genervt, ebenso wie seine Kollegen Thilo Kirsten und Norbert Steinweh, die die Organisation komplett ehrenamtlich machen. Ein Gespräch mit allen Beteiligten nach dem Eberfest soll nun die Wogen glätten.

Ortsbürgermeister Günter Lach bot seine Unterstützung dafür an. Er kann den Frust der Eberfest-Macher nachvollziehen. Manche der Auflagen seien nicht mehr nachvollziehbar. „Alle preisen das Ehrenamt, aber wenn es an die Umsetzung geht, wird es schwierig“, kritisierte Lach. Es sei ein „langer und schwieriger Weg“ gewesen, das Eberfest diesmal zu organisieren, erklärte Carl.

Eigentlich habe die Arbeit in den Vorjahren immer Spaß gemacht, obwohl es auch viel zu tun gab. „Aber diesmal war es nur Stress und Ärger“, schimpfte Stefan Carl. Bei den Regelungen für Stadtfeste gebe es Spielräume, doch die habe man nicht genutzt. „Man kann fast von Willkür sprechen“, fügte Mitorganisator Norbert Steinweh hinzu. Carl habe sogar den Eindruck, „gewisse Leute in Ämtern möchten solche Feste nicht“, so Carl. Das Organisationsteam wolle deshalb nicht mehr.

So lief der erste Abend

Bürgermeisterin Bärbel Weist hat viel Verständnis für die desillusionierten Macher, riet aber: „Mein Appell ist: Nicht aufgeben.“ Was wäre eine Stadt ohne ehrenamtliches Engagement?, fragte sie. Deutlich langweiliger. Bärbel Weist wünscht sich „mehr Gespräche auf Augenhöhe“, davon müsse es grundsätzlich mehr geben.

Es ist die bisher größte Festmeile

Eins ist bei diesem Eberfest neu: Es findet diesmal ausschließlich auf der Langen Straße statt und nicht mehr auf der unteren Meinstraße. „Es ist die größte Festmeile, die wir bislang hatten – und die schönste“, ist Mitorganisator Thilo Kirsten überzeugt. Er blickte bei der Eröffnung auf die Geschichte der Vorsfelder Traditionsveranstaltung zurück. Ursprünglich hatte es mal als kleines Straßenfest angefangen, jetzt habe es sich zu einem der größten Feste in der Region gemausert. Und darauf sind die Macher von Verkehrsverein Vorsfelde live sehr stolz.

Von Sylvia Telge

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