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Vorsfelde Holá: 29 Spanier besuchen das Vorsfelder Phoenix-Gymnasium
Wolfsburg Vorsfelde Holá: 29 Spanier besuchen das Vorsfelder Phoenix-Gymnasium
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00:23 27.06.2019
Schüleraustausch: 29 Spanier sind für zehn Tage am Phoenix-Gymnasium zu Gast – und am Allersee. Quelle: Britta Schulze
Vorsfelde

Holá: Das Vorsfelder Phoenix-Gymnasium hat jetzt zehn Tage lang spanische Austauschschüler zu Besuch. Denen zeigen die Gymnasiasten nicht nur Vorsfelde und Umgebung, sondern auch Berlin und den Harz.

Die 27 Schüler und zwei Lehrer stammen aus San Sebastian, von der dortigen Mary Ward-Schule. „Es gibt drei Mary Ward-Schulen in Spanien“, erklärt Markus Breitbarth, Spanischlehrer am Phoenix-Gymnasium. „Sie wurden von deutschen Nonnen gegründet – deshalb wird dort Deutsch als Fremdsprache unterrichtet.“ Phoenix-Gymnasium und die Mary Ward-Schule in San Sebastian sind seit vielen Jahren befreundet und organisieren einen regen Schüleraustausch.

Jetzt kommt der Gegenbesuch

Im vergangenen September waren die Vorsfelder in Spanien zu Gast, jetzt der Gegenbesuch: „Es sind 27 Schüler im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren dabei“, sagt Michael Geulen, Deutschlehrer in San Sebastian. Er begleitet die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit seiner Kollegin Ane Bilbao.

Die Austauschschüler sind in Gastfamilien untergebracht. Dabei betreuen viele Vorsfelder ihre spanischen „Austauschgeschwister“ vom September jetzt in ihrer Familie. So war Meike Labyk (16) im September in der Familie von Sofia Barreiso (14) untergebracht – jetzt lebt die Spanierin zehn Tage lang in Labyks Familie. „Ich werde mit ihr auf jeden Fall im DOW shoppen gehen“, kündigt sie lachend an.

 Ansonsten ist der Terminkalender der jungen Spanier prall gefüllt: „Sie nehmen teilweise am Unterricht teil“, erklärt Markus Breitbarth. Aber am Montag stand beispielsweise eine Kennenlern-Rallye auf dem Programm: So mussten die Spanier herausfinden, wie viele Planeten der Planetenweg am Allersee zeigt (acht!) oder wann die Vorsfelder St. Petrus-Kirche gebaut wurde (14. und 15. Jahrhundert). In den nächsten Tagen stehen Besuche in der Autostadt und im Phaeno an. Außerdem sind eine Berlinfahrt und eine Harz-Wanderung geplant. Am Freitag gibt es eine großes Fest mit Schülern, Eltern und Gastfamilien.

Keine Verständigungsschwierigkeiten

Große Verständigungsschwierigkeiten gibt es übrigens nicht: „Alle spanischen Schüler sprechen deutsch“, sagt Markus Breitbarth. Lediglich Ane Bilbao hat ein Problem: Sie spricht kein Deutsch, dafür aber Englisch. Und die Vorsfelder Schüler: „Die, die in San Sebastian waren, haben eines gelernt: Sie sprechen viel besser Spanisch, als sie dachten – das hat ihnen einen Motivationsschub gegeben und lässt sie viel lockerer sprechen“, erklärt Breitbarth. Und die anderen müssten jetzt auch viel mehr Spanisch sprechen – wegen der Austauschschüler. Eine Win-Win-Situation – wie es im Englischen heißt.

Interview mit Austauschschüler Asier Zelaia (14)

Asier Zelaia (14) ist zehn Tage lang als Austauschschüler in Vorsfelde. Mit der WAZ sprach er über seine Wünsche und Erwartungen.

Asier Zelaia: Er ist als Austauschschüler in Vorsfelde Quelle: Britta Schulze

Asier, warum nimmst Du am Schüleraustausch teil?

Weil ich im September einen Gastschüler aus Vorsfelde bei uns in der Familie hatte und jetzt in Deutschland neue Leute kennen lernen möchte. Außerdem möchte ich natürlich viel Spaß haben und Deutschland und Wolfsburg kennen lernen.

Was kennst Du schon von Wolfsburg?

Natürlich den VfL Wolfsburg vom Fußball her. Er hat international gespielt. Hier hat Kevin de Bruyne gespielt – ein toller Fußballspieler. Leider spielt er nicht mehr in Wolfsburg. Und natürlich bringe ich Wolfsburg mit Volkswagen in Verbindung. Wir besuchen ja in den nächsten Tagen auch die Autostadt – darauf freue ich mich schon.

Worauf freust Du Dich noch?

Am meisten freue ich mich auf den Ausflug nach Berlin. In die Bundeshauptstadt. Und natürlich auf die Autostadt.

Von Carsten Bischof

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