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Vorsfelde Sanierungsärger in Vorsfelde: Das ist das Ergebnis des Gesprächs mit Adler
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Sanierungsärger in Vorsfelde: Ortsrat lud zu Gespräch ein

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14:00 10.08.2021
Potsdamer Weg: Auch über Spielplätze schimpfen Mieter und Anwohner.
Potsdamer Weg: Auch über Spielplätze schimpfen Mieter und Anwohner. Quelle: Britta Schulze (Archiv)
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Vorsfelde

Mieter in Vorsfelde laufen seit Monaten gegen die Sanierungspläne ihrer Wohnungen Sturm. Was läuft da schief? Was lässt sich verbessern? Das wollte der Ortsrat Vorsfelde wissen und lud deshalb die Wohnungsbaugesellschaft Adler Real Estate jetzt in einer Sondersitzung zum Gespräch ein.

„Am Ende der Veranstaltung hatten alle Beteiligten ein klareres Bild von aktuellem Stand und zukünftigen Planungen“, erklärt Ortsbürgermeister Günter Lach. Diese Art des Informationsaustausches wolle man fortzuführen, „um ein höchstmögliches Maß an Transparenz zu schaffen“. Irritationen würden so künftig vermieden werden. Die Ortspolitik sei nun in die Planungen eingebunden. Gemeinsam arbeiteten beide Seiten daran, „die Attraktivität von Vorsfelde als lebenswerten Stadtteil zu verbessern“.

Noch offene Fragen

Der Ortsrat Vorsfelde hatte sich zu dieser Informations-Sondersitzung entschieden, weil sich seit Monaten Mieter in Lüneburger Ring, Hermann-Löns-Straße und Potsdamer Weg über Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen beschweren. Rund 1100 Wohnungen sind von Baumaßnahmen betroffen, so Lach. Die Beschwerden der Bewohner reichen von mangelhafter Information, schlampigen Bauarbeiten, Lärm, Dreck und anderen Unannehmlichkeiten.

Der Vorsfelder Sanierungsärger in Bildern:

Ortsrat Vorsfelde: Sondersitzung wegen Sanierungsärger

Der Sondertermin wurde anberaumt, weil in der letzten ordentlichen Ortsratssitzung Fragen zum aktuellen Stand der Maßnahmen und der weiteren Planungen offengeblieben waren, so Ortsbürgermeister Günter Lach. Er begrüßt den Informationsaustausch: „Zunächst einmal wollen wir als Ortsrat natürlich darüber informiert sein, was hier in Vorsfelde geschieht. Aber es ist auch immer besser, miteinander zu sprechen als auf Hörensagen zu vertrauen.“

Projektleiter stand Rede und Antwort

Von Seiten der Adler Real Estate stand Projektleiter Andreas Bening den Ortsratsmitgliedern Rede und Antwort. Die Politiker hatten reichlich Fragen: zum aktuellen Stand der Arbeiten am Lüneburger Ring, Hintergründe zu den Beschwerden von Mietern, die verbesserten und regelmäßigen Mieterinformation zu Maßnahmen durch Mieterzeitschrift und Mieterkoordinator, zu erwartende Modernisierungsumlagen, den geplanten Bau einer Kita, Stand der Planungen im Quartier „Über dem Wechsel“, Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur, Spielplätze, Außenanlagen und Parkplätze.

Lach ist zufrieden mit der Gesprächsrunde: Alle Beteiligten hätten jetzt „ein klareres Bild von aktuellem Stand und zukünftigen Planungen.“

Von Sylvia Telge