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Vorsfelde Heidgarten-Modernisierung: Adler Real Estate stellt Details vor
Wolfsburg Vorsfelde Heidgarten-Modernisierung: Adler Real Estate stellt Details vor
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11:52 20.06.2018
Info-Abend: Vertreter der Adler Real Estate informierten über geplanten Baumaßnahmen im Heidgarten.
Info-Abend: Vertreter der Adler Real Estate informierten über geplanten Baumaßnahmen im Heidgarten. Quelle: Carsten Bischof
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Gleich zu Beginn versuchte Ortsbürgermeister Günter Lach, Schärfe aus der Diskussion zu nehmen: „In den letzten zehn Jahren gab es hier viele Investoren, die Miete kassiert, aber nichts gemacht haben. Adler Real Estate macht etwas. Allerdings hätte der Investor die Mieter vorher informieren können.“ Andreas Bening von Adler Real Estate gab das zu: „Da haben wir einen Fehler gemacht. Es wird weitere Info-Veranstaltungen geben“, versprach er. Auch mit dem Mieterverein habe man gesprochen und ihn zu Info-Veranstaltungen eingeladen. „Wir wollen einen offenen Dialog mit unseren Mietern“, so Bening.

Weitere Veranstaltungen geplant

Zu den Plänen: Laut Bening will Adler Real Estate dreigeschossige Gebäude im Heidgarten um ein viertes Stockwerk aufstocken. Außerdem sollen sie einen Aufzug erhalten – der werde von außen angebaut. „Wir wollen etwa 100 zusätzliche Wohnungen bauen“, betonte er.

Pläne für den Heidgarten: Die Grünflächen sollen nicht nur erhalten bleiben. Adler Real Estate will sie verschönern und zu Treffpunkten umgestalten. Zudem sollen größere Spielplätze entstehen. Quelle: Carsten Bischof

Alle Gebäude erhielten zudem eine moderne Wärmedämmung und neue Wasserleitungen fürs Bad. Einen Teil der Kosten werde man auf die Mieter umlegen: „Die Warmmieten werden um rund 1,60 bis 2,60 Euro pro Quadratmeter steigen“, rechnete er vor. Das sei eine Schätzung. Genaue Kostenrechnungen gebe es noch nicht. Losgehen soll es im Frühjahr 2019, „ich rechne mit einer Bauzeit von drei bis fünf Monaten“, so Bening. Die Arbeiten in den einzelnen Wohnungen betrügen zweimal etwa eine Woche.

Viele Mängel in vorhandenen Wohnungen

Viele Mieter beschwerten sich über den aktuellen Zustand ihrer Wohnung – was Peter Brockmann, Regionalleiter Mitte von Adler Wohnservice, unfair fand: „Wir sind erst seit 1. Januar 2016 für die Verwaltung zuständig. Wir versuchen das, was jahrelang liegen geblieben ist, jetzt Schritt für Schritt abzuarbeiten.“ Jeder Mieter könne sich an die Hausmeister wenden. Bening: „Wir schicken Gutachter durch alle Wohnungen.“ Auch mit denen könne man Mängel besprechen.

Von Carsten Bischof