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Vorsfelde Politiker lehnen Trasse der Alternativen Grüne Route ab
Wolfsburg Vorsfelde Politiker lehnen Trasse der Alternativen Grüne Route ab
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10:00 22.06.2019
Statt Auto: Die Alternative Grüne Route soll den Busverkehr stärken – die Trasse ist umstritten. Quelle: Müller-Kudelka
Reislingen/Neuhaus

Die vom Rat der Stadt absegnete „Alternative Grüne Route“ (AGR) löste am Donnerstagabend im Ortsrat Neuhaus/Reislingen Kopfschütteln aus. Folglich stimmten die Ortspolitiker der Trasse nicht zu.

Denn: Laut der von Jürgen Ballmann (Stadt Wolfsburg) vorgestellten Trasse soll die AGR von der Reislinger Straße aus in Höhe Alte Nudelfabrik nach rechts ins Baugebiet Steimker Gärten abbiegen – direkt am Reislinger Windberg entlang. „So ein Blödsinn“, sagte CDU-Ratsfrau Christine Fischer. „Die Alternative Grüne Route muss durch die Hellwinkel-Terrassen führen. Dort leben doch künftig die Menschen, die diese Route nutzen sollen.“ Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Friedrichs (SPD) sah es genauso. Mit 4:6 Stimmen lehnte der Ortsrat diese Planungsgrundlage ab.

Knappes Votum für Ausbau der Dieselstraße

Mit 6:4 Stimmen votierte er knapp für den vierspurigen Ausbau der Dieselstraße. Deutlicher fiel das Votum für die Verschwenkung der L290 zwischen Sandkrugkreuzung und Marie-Curie-Allee aus: 7 Ja-, zwei Nein-Stimmen und eine Enthaltung. „Uns ist wichtig, dass wir den Bus- und Radverkehr nach Vorsfelde sicherstellen“, betonte Ortsbürgermeister Friedrichs. Ballmann versicherte, mit der späteren Detailplanung wieder in den Ortsrat zu kommen. „Jetzt geht es nur um die Planung der Trasse.“

Debatte um Busfahrplan

Eine lange und intensive Diskussion gab es um den Busverkehr in Reislingen und Neuhaus. Denn: Durch das Neubaugebiet Wiesengarten müssen Routen geändert und Haltestellen neu gebaut werden. „Da hätten wir uns gewünscht, früher einbezogen zu werden“, sagte Christine Fischer. Hans-Jürgen Friedrichs stimmte zu: „Schließlich sind wir die ersten, die von den Bürgern angesprochen werden.“ Mit der jetzigen Haltestellen-Planung sei der Ortsrat jedenfalls nicht einverstanden. So sollte die Haltestelle Wiesengarten beispielsweise nicht an die schon jetzt stark belastete Hauptstraße in Alt-Reislingen, sondern an die Sandkrugstraße gebaut werden.

Vorschlag von Bollwien

Einen ganz konkreten Vorschlag gab Lars Bollwien (CDU) dem WVG-Chef Timo Kaupert mit auf den Heimweg: „Eine Buslinie durch Alt-Reislingen und Neuhaus und eine zweite durch Reislingen-Südwest – das reicht.“

Kaupert versprach, darüber nachzudenken, sagte aber auch: „Wir bekommen unsere Vorgaben bezüglich des Fahrplans von der Stadt.“ Etwa die Anbindung jedes Wolfsburger Ortsteils oder die maximale Entfernung zur nächsten Bushaltestelle.

Von Carsten Bischof

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