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Vorsfelde St. Petrus verabschiedet Pastorin Beate Stecher mit Erntedankfest
Wolfsburg Vorsfelde St. Petrus verabschiedet Pastorin Beate Stecher mit Erntedankfest
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16:42 06.10.2019
Das war ein schöner Abschied: Pastorin Beate Stecher verlässt die Gemeinde. Nach dem Verabschiedungsgottesdienst gab es noch eine Erntedankfest. Quelle: Foto: Tim Schulze
Vorsfelde

Da kam schon Wehmut in der vollbesetzten St.-Petrus-Kirche auf: Die Gemeinde verabschiedete am Sonntag Pastorin Beate Stecher. Nach neun Jahren wechselt sie den Job. „Es waren schöne Jahre, es ist nicht einfach zu gehen“, sagte die 53 Jährige. Zum Ende ihrer Vorsfelder Zeit hat sie gemeinsam mit den Vorsfelder Landfrauen noch etwas Besonderes auf die Beine gestellt: ein Erntedankfest mit Gottesdienst. In diesem Rahmen verabschiedete sich Beate Stecher auch von der Gemeinde.

Es war ein schöner Rahmen: Die Landfrauen hatten die Kirche festlich geschmückt und es war rappelvoll. Jedem Besucher schüttelte Beate Stecher beim Rausgehen persönlich die Hand. „Frischen Mut“ und „heitere Gelassenheit“ wünschte Propst Ulrich Lincoln seiner scheidenden Kollegin für die neue berufliche Aufgabe.

Beate Stecher wechselt am 1. November in die Landeskirche Hannover und übernimmt dort zwei halbe Stellen: Zum einen in der Kirchengemeinde Schneverdingen am Rande der Lüneburger Heide, zum anderen kümmert sie sich um „die Kirche im Tourismus“ in der Heide. Sie begleitet und berät Kirchengemeinden in Tourismusorten.

Reisen – das mag die Pastorin auch privat. „Australien, Ostasien, Afrika“, zählte Lincoln im Gottesdienst einige ihrer Urlaubsziele auf. „Du hast das Reisefieber im Blut“, meinte er schmunzelnd. Und da sieht er Berührungspunkte mit der Bibel. Dort sei Wandern auch ein Thema.

Erntedankfest und Verabschiedung von Beate Stecher

Der Erntedank-Gottesdienst war nicht nur wegen der Verabschiedung etwas Besonderes. Erstmals nach vielen Jahren gab es dazu noch vor der Kirche ein Erntedankfest. Dazu gehörten neben heißer Kürbissuppe, frisch gebackenen Waffeln und einem Auftritt der Heimatverein-Tanzgruppe natürlich auch die riesige Erntekrone der Landfrauen. Das XXL-Teil zogen der Reislinger Dachdecker Uwe Jakobides mit seinem Kranwagen und die Vorsfelder Ortsfeuerwehr mit der Drehleiter in einer Gemeinschaftsaktion hoch. Dann wurde die Krone an dem Mast befestigt. Viele Besucher kamen und staunten.

Für das Fest hatten Flüchtlinge ein Überraschungsbüffet vorbereitet. Beate Stecher war ein Motor des Unterstützerkreises, der Flüchtlingen hilft. „Aus dem Unterstützerkreis ist ein Freundeskreis geworden“, so die Pastorin. Diese Freunde will sie in Vorsfelde weiterhin besuchen – „für einen Gottesdienst kann man mich aber nicht mehr einplanen“, fügte sie schmunzelnd hinzu.

Von Sylvia Telge

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