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Vorsfelde Fußballer wandern seit 20 Jahren gemeinsam
Wolfsburg Vorsfelde Fußballer wandern seit 20 Jahren gemeinsam
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16:12 15.01.2020
Grün-weiß natürlich: Die Nordsteimker Wandergruppe steht zu ihren Wolfsburger Fußballer-Wurzeln. Quelle: Boris Baschin
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Nordsteimke

Wanderstiefel statt Fußballschuhe: Vor 20 Jahren haben neun Fußballer des SV Nordsteimke ihre aktive Laufbahn beendet. Und heute vor 20 Jahren eine Wandergruppe gegründet – die immer noch sehr aktiv ist.

Mit 69 Jahren der Jüngste

Reinhard Stolzenberger ist mit 69 Jahren das Küken der Wandergruppe. Vor 20 Jahren sorgte er als Mittelfeldmann und Stürmer mit seinen Toren für Siege und Punkte des SV Nordsteimke. Auch „Lindenhof“-Chef Hermann Pessel gehörte damals zur Fußballriege im SVN – zur Wandergruppe gehört er nicht: „Keine Zeit.“

Wollten in Kontakt bleiben

„Zur Gründung der Wandergruppe kam es, weil wir aktiv und in Kontakt bleiben wollten“, berichtet Stolzenberger. „Auch über den Fußball hinaus.“ Heute vor 20 Jahren – am 16. Januar 2000 – gründeten neuen ehemalige Kicker die Wandergruppe – natürlich im Lindenhof. Ex-Fußballer Pessel sponserte die ersten Jacken und Mützen.

Eine Wanderung pro Monat

Seitdem treffen sich die Männer einmal im Monat zur gemeinsamen Wanderung. Entweder auf dem Fahrrad oder zu Fuß. Die Touren beginnen oft ähnlich: „Wandern wir zu Fuß, laufen wir meistens die Holzchaussee raus. Fahren wir mit dem Rad, radeln wir oft in Richtung Allersee oder Detmerode“, berichtet Stolzenberger.

Ein Fuchs klaut die Wurst

Aber auch außerhalb von Wolfsburg ist die Truppe aktiv: 2002 beispielsweise unternahm die Gruppe eine Brockenwanderung. „Unterwegs verlor ich eine Wurst – die hat sich ruckzuck ein Fuchs geschnappt, der hinter uns her lief“, sagt der 69-Jährige. Weitere Ziele waren der Arendsee und die Müritz, einige von ihnen fuhren 2006 auch zu einem Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft nach Berlin. „Es war ein Spiel gegen Ecuador – damals wurden uns Hüte für die ganze Gruppe geschenkt.“ Deutschland gewann übrigens 3:0.

Gummistiefel-Weitwurf

Im Winter 2010 wollte die Gruppe ihre jährliche Boßeltour unternehmen und hatten Optiker Ehme de Riese eingeladen – „doch wegen des vielen Schnees war Boßeln unmöglich“, berichtet Reinhard Stolzenberger. „Da schlug de Riese vor: Lasst uns Gummistiefelweitwurf machen – das haben wir dann auch gemacht. Ein Riesenspaß.“ Nach den Aktivitäten sitzen die Männer meist noch eine Weile zusammen: „Uns geht es vor allem um die Geselligkeit“, betont Stolzenberger.

Jetzt ab in die Schmalspurbahn

So auch heute: Die neun Mitglieder gehen gemeinsam essen, ausnahmsweise mit ihren Partnerinnen. Und dann ist wieder ein Besuch am Brocken geplant. „Früher sind wir zu Fuß hoch gewandert“, schmunzelt Reinhard Stolzenberger. „Heute nehmen wir die Schmalspurbahn.“

Von Carsten Bischof

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