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Vorsfelde Kleingärtner kommen ins Schwitzen
Wolfsburg Vorsfelde Kleingärtner kommen ins Schwitzen
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09:00 27.07.2019
„Gießen, Gießen, Gießen“: Edith Fleske muss ihre Pflanzen bei dieser Hitze mindestens zweimal am Tag gießen. Quelle: Roland Hermstein
Vorsfelde

Nicht nur die Menschen leiden unter der rekordverdächtigen Hitze-Welle dieser Tage. Auch den Pflanzen machen die Temperaturen gepaart mit der anhaltenden Trockenheit natürlich schwer zu schaffen. Den Garten in Schuss zu halten bedeutet da vor allem eines: „Viel Arbeit“, sagt Klaus Jürgen Fleske, Mitglied im Kleingartenverein Behrendorfer Wiesen in Vorsfelde.

Da hilft nur eins: Gießen

Und der muss es wissen. Seit mittlerweile 20 Jahren haben er und seine Ehefrau Edith eine Gartenparzelle in dem Verein. Ein echtes Schmuckstück. Mit wunderbarer Blütenpracht und reichlich Gemüse. Doch damit Hortensien, Geranien, Schmetterlingsbaum und Co. auch so schön strahlen, wie sie es bei den Fleskes tun, hilft nur eins: „Gießen, Gießen, Gießen“, weiß Edith. „Gut, dass wir einen eigenen Brunnen und Pumpe haben, sonst wäre es in diesem Jahr teuer“, ergänzt Klaus Jürgen.

Die Hitze bedeutet für Gartenbesitzer wie die Fleskes in diesem Jahr einen erhöhten Pflegeaufwand. Gießen ist das A und O, wissen die leidenschaftlichen Gärtner.

Mindestens zweimal täglich verpasst Edith ihren größtenteils selbstgezogenen Pflanzen dieser Tage ihre Ration Wasser – morgens und abends und am besten unten an der Erde und nicht direkt über Blüten und Blätter. „Sonst verbrennen sie mit dem Wasser auf den Blättern“, rät Edith und zeigt dabei auf einige braune Blätter, an denen man die Spuren der steten Hitze gut erkennen kann. Für ihre geliebten Hortensien, denen die brennende Sonne besonders zu schaffen macht, hat sie noch einen weiteren Tipp: „Mit weißem Vlies abdecken. Das schützt gut vorm Verbrennen.“.

Boden ist teilweise steinhart

In diesem Jahr seien die Folgen für die Pflanzen sogar noch größer als letztes. Die Trockenheit, die schon letztes Jahr extrem war, mache sich nun im zweiten Jahr in Folge umso stärker bemerkbar. „Gegen Unkraut kann man da kaum noch etwas machen. Auflockern ist kaum möglich, so hart wie der Boden ist“, erzählt Klaus Jürgen.

Abstriche bei der Ernte

Auch beim Gemüse muss man in diesem Jahr Abstriche machen. Bohnen und Zucchini funktionieren zwar super. Aber: „Die Erdbeerernte war nicht so gut und Tomaten und Gurken gehen dieses Jahr nur im Gewächshaus wirklich gut“, sagt Edith.

Abkühlung ist sehr willkommen

Trotzdem tun die beiden alles, was sie können, um ihre gut 450 Quadratmeter in Schuss zu halten. „Wir sind jeden Tag hier. Statt in den Urlaub geht es in den Garten“, lacht Klaus Jürgen. Doch natürlich schränkt die Hitze auch die beiden leidenschaftlichen Gärtner ein. „Bei dem Wetter kann man nicht so viel machen“, sagt Edith. Gut, dass sie sich zwischendurch im Pool oder unter der Gartendusche abkühlen können, und auch ihr Hund hat seine eigene kleine Wanne. So lässt es sich dann doch gut aushalten im Sahara-Sommer in Wolfsburg.

Von Steffen Schmidt

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