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Vorsfelde José Edgar Urcullo Villarroel bleibt für ein Jahr in Vorsfelde
Wolfsburg Vorsfelde José Edgar Urcullo Villarroel bleibt für ein Jahr in Vorsfelde
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00:18 02.04.2019
St. Michael-Kirche: Josè Edgar Urcullo Villarroel (Mitte) wird von Norbert Batzdorfer und Margarita Farfan de Ebert begrüßt. Quelle: Sebastian Bisch
Vorsfelde

Eingesetzt wird er auf eigenen Wunsch in der St. Michael-Kita. Seit vielen Jahren unterhält die Gemeinde eine Partnerschaft mit Bolivien, hat regelmäßig junge Bolivianer für jeweils ein Jahr zu Gast. Seit einigen Tagen ist José Edgar Urcullo Villarroel aus dem ostbolivianischen Camiri in der Eberstadt. Er wohnt im Pfarrhaus und büffelt jetzt fleißig Deutsch. „Ich wollte von Anfang nach Deutschland“, berichtet der studierte Finanzingenieur und Bankangestellte.

Ein befreundeter Gruppenleiter bei den christlichen Pfadfindern sei in Deutschland gewesen und habe von Land und Menschen geschwärmt. „Ich glaube, dass ich in Deutschland sehr viel lernen kann“, sagt der 25-Jährige. Erfahrungen, die ihm zuhause im Berufsleben, aber auch in der Persönlichkeitsentwicklung helfen würden.

„Die Deutschen sind fröhlich, nett und sehr hilfsbereit“

Doch jetzt muss er sich erst einmal in Vorsfelde zurechtfinden und hat bereits erste positive Erfahrungen gemacht: „Die Deutschen sind fröhlich, nett und sehr hilfsbereit – ganz anders, als ich gedacht habe“, sagt er schmunzelnd. In Bolivien würden Deutsche als ernst, mürrisch und wenig hilfsbereit gelten. Der Bolivien-Kreis von St. Michael will ihm dabei helfen, das Leben in Wolfsburg kennen zu lernen: „Autostadt, Badeland, Eishockey, Fußball, aber auch Gartenarbeit – wir haben einiges geplant“, sagt Norbert Batzdorfer vom Bolivienkreis. Noch braucht José Edgar Urcullo Villarroel Dolmetscher wie die Mexikanerin Margarita Farfan de Ebert – aber schon bald will er selbst Deutsch sprechen können.

Vorfreude auf den ersten Schnee

Und schon vor Ostern will er mit Kindern in der St. Michael-Kita arbeiten: „Ich liebe Kinder“, sagt er. In Camiri hat er als Katechet und als Pfadfinder mit Kindern gearbeitet – das habe ihm viel Spaß gemacht. Er sei der Gemeinde sehr dankbar, „dass sie mir all diese Möglichkeiten gibt“. Einen großen Wunsch verrät er noch: „Ich möchte endlich einmal Schnee sehen und spüren.“ Viele Vorsfelder freuen sich jetzt erst einmal auf den Frühling.

Von Carsten Bischof

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