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Vorsfelde Adler Real Estate stellt Nistkästen-Turm für Vögel auf
Wolfsburg Vorsfelde Adler Real Estate stellt Nistkästen-Turm für Vögel auf
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00:20 14.04.2019
Lüneburger Ring: Ein provisorischer Gerüst-Turm soll Vögeln und Fledermäusen das Brüten ermöglichen. Quelle: Britta Schulze
Vorsfelde

Adler Real Estate will im Vorsfelder Heidgarten seine Wohnblöcke modernisieren und rund 100 zusätzliche Wohnungen durch Aufstockung von Gebäuden bauen. Baustart soll in der zweiten Jahreshälfte sein. Doch bevor es richtig losgeht, brauchen erst einmal Tiere ein Ausweichquartier: An und vor vielen Gebäuden wurden Nistkästen für Vögel angebracht.

Vögel und Fledermäuse wollen brüten

„Im Rahmen der Umbaumaßnahmen wurde ein recht hohes Vorkommen an Brutvögeln und Fledermäusen festgestellt“, sagt Projektleiter Andreas Bening. Haussperling (Spatz), Star, Mauersegler und Fledermäuse nisten vor allem innerhalb der Bestandsattiken (Aufsätze an Gebäude) – doch die würden bald abmontiert und verschlossen. Als Ausgleich habe man mit der Planungsgruppe Ökologie und Landschaft aus Braunschweig in den vergangenen Wochen „spezifische Nistkästen“ aufgehängt.

Gerüst-Turm aufgestellt

„Da das Gebäude Hermann-Löns-Straße 2 bis 41 nicht saniert wird, konnten dort viele Nistkästen angebracht werden“, sagt Bening. Auf der Grünfläche zwischen den Häusern habe man viele Nistkästen für Stare angebracht. Am Lüneburger Ring hat Adler Real Estate einen speziellen Gerüst-Turm mit Dachunterstand mit Nistkästen aufgestellt. „Nach Ende der Bauzeit wird dieser Nist-Turm wieder entfernt und die Kästen im Gebiet verteilt“, so Bening. „Die an den Häusern und Bäumen angebrachten Nistmöglichkeiten bleiben hängen.“

Baustart in der zweiten Jahreshälfte

Die eigentlichen Bauarbeiten starten laut Bening in der zweiten Jahreshälfte, „sofern wir rechtzeitig die noch fehlende Baugenehmigung erhalten und die noch anhaltenden Ausschreibungen abgeschlossen sind“. Geplant sind unter anderen eine moderne Wärmedämmung und neue Wasser- und elektrische Leitungen, Treppenhaussanierung, Balkonerweiterung und der Bau von Aufzügen. Außerdem würden die drei- und viergeschossigen Gebäude um eine weitere Etage mit Wohnungen aufgestockt. „Die durchschnittliche Bauzeit pro Block beträgt weniger als ein halbes Jahr“, sagt Andreas Bening. Abgeschlossen sein werde die gesamte Baumaßnahme im vierten Quartal 2020.

„Einklang mit unseren Mietern“

Die Bekanntgabe der Planungen hatte viele Mieter beunruhigt, es gab Info-Abende und die Idee zur Gründung einer Bürgerinitiative gegen das Vorhaben (WAZ berichte). Bening betont: „Unsere Planung soll im Einklang mit unseren Mietern und den Anforderungen künftiger Generationen stehen.“ Bei den Info-Abenden hatten die Investoren angekündigt, dass die Mieten um etwa 1,60 Euro bis 2,60 Euro pro Quadratmeter steigen werden.

Von Carsten Bischof

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