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Vorsfelde Hehlinger staunen über ihr Weihnachtshaus
Wolfsburg Vorsfelde Hehlinger staunen über ihr Weihnachtshaus
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18:00 12.12.2019
Weihnachtshaus: Bei Familie Berkau leuchten rund 30 000 Lichter im Vorgarten. Quelle: Berkau
Hehlingen

In der Vorweihnachtszeit gehen auffällig viele Hehlinger spazieren. Und auffällig viele Autofahrer nehmen lächelnd einen Umweg. Alle haben dasselbe Ziel: das von tausenden Lichtern beleuchtete Weihnachtshaus am Hasenweg 17.

Eberhard und Annelie Berkau lieben ihre Weihnachtsbeleuchtung. Quelle: Carsten Bischof

„Ja, wir sind ein beliebter Treffpunkt in Hehlingen“, sagt Eberhard Berkau. Und lacht: „Dabei war das nie so geplant.“ Alles begann vor rund 20 Jahren: „Damals haben wir uns einen Weihnachtsmann für die Außenwand gekauft“, berichtet der 75-Jährige. „Die Kinder fanden das cool.“ Seine Frau Annelie hingegen vermisste Licht: „Der Weihnachtsmann war nicht beleuchtet.“ Also kaufte der selbstständige Schlosser eine Lichterkette und beleuchtete den Weihnachtsmann. „Danach wurde es jedes Jahr eine Lichterkette mehr.“

Annelie Berkau liebt Kitsch

Damit nicht genug: Von ihrem Pflegesohn bekamen Berkaus jedes Jahr eine neue Weihnachtsfigur für den Vorgarten geschenkt – die natürlich beleuchtet werden musste. „Natürlich ist das kitschig“, schmunzelt Annelie Berkau. „Aber ich liebe es“, betont die 73-Jährige. Und stiftet ihren Mann zu weiteren Glanztaten an, als der vor fünf Jahren in den Ruhestand geht. „Meine Frau wünscht sich etwas – und ich mache es“, sagt er lachend.

Zum Beispiel einen beleuchteten Stern aus Schweißdraht, natürlich mit einer Lichterkette versehen. Oder einen Schwippbogen neben der Haustür – verfeinert mit ehemaligen Colaflaschen und – selbstverständlich – Lichterketten. Aus alten Abflussrohren und Mineralwasserflaschen baut er die vier Schornsteine am alten VW-Kraftwerk nach – und beleuchtet sie: „Gehört ja zu Wolfsburg.“ Auch einen drei Meter großen Weihnachtsbaum hat der Handwerkermeister gebaut – und mit Geschenkpäckchen versehen.

Sonne, Mond und Stern

Für dieses Jahr wünschte sich Annelie Berkau Sonne, Mond und Stern – und bekam sie in den Vorgarten. „Ich habe 500 Kabelbinder verbraucht“, berichtet Eberhard Berkau. „Und rund 2500 Lichter.“ Wer genau hinsieht, entdeckt, dass die Sonne sich darüber freut – sie lacht. Auch Eberhard Berkau lacht: „Ich freue mich, dass sich so viele Hehlinger über unser Weihnachtshaus freuen.“

Viele scheinen sich schon im Herbst aufs Weihnachtshaus zu freuen: „Ab Oktober werde ich gefragt, was es Neues gibt“, berichtet Berkau. Dann – ab Oktober – beginne er mit dem Bau von neuen Motiven. Anfang November starte er mit dem Aufbau der Weihnachtsbeleuchtung – „das sind mittlerweile 25 000 bis 30 000 Lichter“, schätzt er. Die Ziellinie ist jedes Jahr gleich: „Ich habe am 23. November Geburtstag – dann ist immer Probeleuchten.“ Aber nur einen Tag lang. Offiziell erleuchtet wird das Weihnachtshaus jeweils am ersten Advent um 16 Uhr.

Lichterspiel beginnt um 16 Uhr

Bis in den Januar hinein ist das Lichterspiel täglich von 16 bis 23 Uhr und dann nochmal von 6.30 bis 8 Uhr zu bewundern. „Wir wollten eigentlich um 17 Uhr starten – aber Eltern haben sich beschwert, dass das für Kleinkinder zu spät sei“, schmunzelt Eberhard Berkau. „Und die sollen auch etwas davon haben.“

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Von Carsten Bischof

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