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Vorsfelde Rückblick: So war das Jahr 2019 in Vorsfelde
Wolfsburg Vorsfelde Rückblick: So war das Jahr 2019 in Vorsfelde
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15:53 29.12.2019
Das Highlight in Vorsfelde: 50 Jahre Drömlingmesse. Günter Lach lobt das gute Zusammenspiel von Handel und Vereinen. Quelle: Roland Hermstein
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Vorsfelde

Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind traditionell die Zeit für Rückblicke und Vorausschauen. So auch für Vorsfeldes Ortsbürgermeister Günter Lach. Er lobt das Gemeinschaftsgefühl und das ehrenamtliche Engagement in der Eberstadt. Macht sich aber auch Sorgen um die finanzielle Zukunft von Wolfsburg

50 Jahre Drömling-Messe – die Wirtschaftsschau auf dem Bürgerplatz war für den Christdemokraten das Highlight von 2019. „Die Drömling-Messe stand und steht beispielhaft für das gute Zusammenspiel von Gewerbetreibenden und Vereinen in Vorsfelde“, sagt er. Dabei habe sich die Messe in den vergangenen Jahren erfolgreich gewandelt: vom Schaufenster der Vorsfelder Wirtschaft zur Messe der Region.

50 Jahre Drömling-Messe war das Highlight 2019

Sie stehe aber auch symbolisch für die vielen ehrenamtlichen Helfer in Vorsfelde, die sich für die Gemeinschaft engagieren, „sei es in der Flüchtlingsbetreuung oder als DRK-Helfer im Seniorenheim“. Das sehe man auch beim Fanfarenzug Elche, der sein Vereinsheim in Eigenregie modernisiert und erweitert habe. Oder beim SSV Vorsfelde, der eine tolle Jugendarbeit leiste – „ehrenamtlich!“ Auch die Erweiterung des MTV-Centers führt er an – „ich möchte allen Ehrenamtlichen danken“, so der Ortsbürgermeister. Auch die „tolle Zusammenarbeit“ von katholischer und evangelischer Kirche lobt er: „Beispielhaft!“

Grünes Licht für Sanierung am Heidgarten

Mit gemischten Gefühlen blickt er auf andere Vorhaben: So habe der Ortsrat 2019 grünes Licht für Sanierung und Aufstockung der Wohnblöcke im Heidgarten gegeben – „weil wir es für notwendig halten. Hoffentlich hält Adler als Investor auch seine Versprechen.“ Etwa was günstige Mieten auch nach den Bauarbeiten betrifft.

Auch für die Neugestaltung der Wochenendhaussiedlung am Fuhrenkamp habe man zugestimmt – dort sollen alte Bausünden nachträglich legalisiert und ein Neubaugebiet ausgewiesen werden. „Dabei dürfen diejenigen, die sich an Recht und Gesetz gehalten haben, aber nicht plötzlich Benachteiligte sein“, betont Lach.

Sorgenkind bleibt das Schulzentrum

Auf den Weg gebracht habe man 2019 auch die Brandschutzmaßnahmen in Altstadtschule und Moorkämpeschule. Sorgenkind bleibe aber das Vorsfelder Schulzentrum: „Hier müssen endlich Mängel und die Hagelschäden beseitigt werden“, fordert der Ortsbürgermeister. Hinzu komme die nach wie vor unbefriedigende Parksituation im Eichholz.

Auf Seiten der Kindergärten sieht Günter Lach Vorsfelde gut aufgestellt: Kinder- und Familienzentren von Johannesgemeinde und Stadt seien in Betrieb, die Kita „Schmuddelkinder“ laufe gut – „jetzt müssen wir endlich den Neubau der St.-Petrus-Kita auf den Weg bringen“, so Lach.

B 188 ist ein Ärgernis

Das größte Ärgernis und die größte Aufgabe für 2020 sieht er im Verkehrsproblem: B 188, Feuerwachenkreuzung, Kanalbrücke – überall staue sich der Verkehr – „wir brauchen eine neue Straße“, so der Ortsbürgermeister. Die Stadt solle die B 188-Verlegung als Umgehungsstraße in Vorleistung planen und finanzieren.

Doch genau hier liegt laut Lach auch das größte Problem: die finanzielle Situation der Stadt seit Beginn des Diesel-Skandals bei Volkswagen: „Keiner weiß, wohin die Reise geht. Wir können nicht mehr alles, was wir uns wünschen, auch umsetzen.“

Von Carsten Bischof

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