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Vorsfelde Umbau der Fünf-Arm-Kreuzung in Nordsteimke beginnt
Wolfsburg Vorsfelde Umbau der Fünf-Arm-Kreuzung in Nordsteimke beginnt
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12:09 13.09.2019
Ein Wunsch geht in Erfüllung: Der Umbau der Fünf-Arm-Kreuzung in Nordsteimke soll bald beginnen. Quelle: Burkhard Heuer
Barnstorf/Nordsteimke

Nahezu ausschließlich zufriedene Mienen waren zu sehen am Donnerstag in der öffentlichen Sitzung des Ortsrates Barnstorf-Nordsteimke. Denn die geplante Umgestaltung der sogenannten Fünf-Arm-Kreuzung im Herzen Nordsteimkes schreitet ihrer Realisierung entgegen. Mit dem Umbau des neuralgischen Verkehrs-Knotenpunktes vor dem Lindenhof, wo es derzeit noch immer zu gefährlichen Konfrontationen zwischen Pkw-und Busverkehr kommt, geht ein jahrelang gehegter und immer neu vorgetragener Wunsch des Ortsrates in Erfüllung.

Und zwar relativ zügig.Wie Abteilungsleiter Jürgen Ballmann vom Geschäftsbereich Straßenbau und Projektkoordination mitteilte, wird man die Umgestaltung der Kreuzung kombinieren mit notwendigen Erneuerungen der Kanalisation durch die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe.

Die Rechts-vor-Links-Regelung bleibt

Wichtigstes Detail: Es bleibt auch nach der Straßenumgestaltung bei der bisherigen Regelung rechts vor links. Der Platz vor dem Büssinghaus wird rustikal gepflastert, die Bushaltestelle in Höhe des Büssinghauses neu platziert. „Zwischen Lindenhof und Büssinghaus entsteht eine Art Ortsplatz, auf dem bei Bedarf Feste gefeiert und Buden aufgestellt werden können“, sagte Ballmann. Geplante Kosten der Umbaumaßnahme: 795.000 Euro.

Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen, dann aber maßgeblich nach der Frostperiode Anfang 2020 forciert werden. Einziges „Haar in der Suppe“: Wegen der Nähe zum denkmalgeschützten Büssinghaus untersagt die städtische Denkmalbehörde ein überdachtes Buswartehäuschen. „Da haben wir absolut keine Chance“, sagte Ballmann auf Nachfrage von Fraktionssprecher Frank Poerschke (SPD). Erfreuliche Nachricht aber für die benachbarten Anlieger: Eine finanzielle Bürgerbeteiligung an den Straßenausbaukosten gibt es nicht.

Mit dem Baugebiet Sonnenkamp geht es voran

Auch mit dem größten Wolfsburger Neubaugebiet „Sonnenkamp“ zwischen Nordsteimke und Hehlingen geht es voran. Projektleiterin Kerstin Schöbel sowie Anja Rasehorn und Ante Soso vom Planungsamt beschränkten sich in ihren Ausführungen zunächst auf die beiden ersten Quartiere. In Kooperation mit den Entwässerungsexperten wird gegenwärtig die Erschließung erarbeitet. Kerstin Schöbel sagte zu, dass sowohl der Ortsrat als auch die Bevölkerung ständig auf dem Laufenden gehalten werde.

Über die Premiere eines „urbanen Quartiers“, das im Gegensatz zu reinen oder gemischten Wohngebieten dichte und hohe Nutzungsmöglichkeiten vorsieht, referierte Ante Soso. „Menschen sollen hier wohnen, arbeiten und Kultur erleben“, sagte er. Anja Rasehorn sprach unter anderem die Verbindung zwischen dem gewachsenen Ortsteil Nordsteimke und dem neuen Baugebiet etwa in Höhe des Realmarktes an: Hier sollen Möglichkeiten erarbeitet werden, die beiden Teile miteinander zu verknüpfen. Möglichkeiten dafür sollen in einer Ideenwerkstatt entwickelt werden, die an drei Tagen im Oktober stattfindet. Bürgervertreter und - auf nachdrücklichen Wunsch von Ortsbürgermeister Hans-Georg Bachmann auch Mitglieder des Ortsrates - sollen teilnehmen können.

Von Burkhard Heuer

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