Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Vorsfelde Feuer in Kleingartenverein: Drei Menschen bei Löschversuch verletzt
Wolfsburg Vorsfelde

Feuer in Kleingartenverein: Drei Menschen bei Löschversuch verletzt

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:18 26.04.2021
Völlig ausgebrannt: Die Laube war nicht mehr zu retten – aber immerhin sprang das Feuer nicht auf Nachbargebäude über.
Völlig ausgebrannt: Die Laube war nicht mehr zu retten – aber immerhin sprang das Feuer nicht auf Nachbargebäude über. Quelle: Feuerwehr Vorsfelde
Anzeige
Vorsfelde

Bei einem Feuer im Kleingartenverein Behrendorfer Wiesen ist am Sonntagvormittag eine Gartenlaube vollständig ausgebrannt. Bei einem ersten Löschversuch wurden drei Menschen verletzt. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude. Die Brandursache war offenbar eine defekte Heizung. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Hund wird vermisst.

Der Löschzug Vorsfelde unter Leitung des Zugführers Dominik Strecker wurde um 11.20 Uhr zu dem Brand in der Kleingartenanlage an der Helmstedter Straße gerufen. Nachbarn hatten einen lauten Knall gehört und dann einen Feuerschein gesehen. Bereits bei der Anfahrt sei deutlich eine Rauchschwade zu sehen gewesen, berichtete Feuerwehr-Sprecher Volkmar Weichert.

Von weither zu sehen: die hohen Rauchschwaden. Foto: Feuerwehr Vorsfelde

Am Kleingartenverein angekommen seien die Einsatzkräfte  von Passanten vorbildlich zur Brandstelle gelotst worden. Zu diesem Zeitpunkt hatten Nachbarn bereits versucht, die Flammen mit ihren Gartenschläuchen zu bekämpfen. Dies sei aber ein fast aussichtsloses Unterfangen gewesen, weil aus den Schläuchen kein ausreichender Wasserdruck komme, so Weichert. Bei diesem ersten Löschversuch seien drei Personen verletzt worden – allesamt keine Feuerwehrleute –, die mit Rettungswagen zur Behandlung ins Klinikum gebracht wurden.

Viele Schläuche waren nötig

Dass es auf dem Vereinsgelände keine Wasserversorgung gibt, war der Feuerwehr aus früheren Einsätzen bekannt. „Die brennende Parzelle war am äußersten Ende des Vereins gelegen, sodass zunächst viele Schläuche verlegt werden mussten, um das Wasser bis zur brennenden Gartenlaube zu bekommen“, erklärte Weichert. Den Erstangriff habe man aber mit dem Wasser aus den Fahrzeugtanks gut bestreiten können. Weitere Einsatzkräfte bildeten eine sogenannte Riegelstellung, damit sich das Feuer nicht auf das angrenze Nachbarhaus ausbreitete. Das Ausbrennen der Gartenlaube konnte die Feuerwehr aber nicht mehr verhindern.

Lesen Sie auch:

Auf dem Grundstück soll sich zum Zeitpunkt des Feuers auch ein Hund befunden haben, der bis zum Abschluss der Löscharbeiten nicht gefunden wurde. „Zum Verbleib können keine Angaben gemacht werden“, so Weichert.

Im Einsatz waren 18 Feuerwehrleute aus Vorsfelde, davon zeitweise bis zu sechs Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz, um sich vor den Brandgasen zu schützen.