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Vorsfelde Dorfverein Wendschott braucht einen neuen Chef
Wolfsburg Vorsfelde Dorfverein Wendschott braucht einen neuen Chef
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00:18 13.03.2019
Dorfverein Wendschott: Nach nur einem Jahr verliert das neue Vorstandsteam schon wieder seinen Chef. Am 27. März sind Neuwahlen geplant.
Dorfverein Wendschott: Nach nur einem Jahr verliert das neue Vorstandsteam schon wieder seinen Chef. Am 27. März sind Neuwahlen geplant. Quelle: Gero Gerewitz
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Wendschott

Eigentlich hatte der Generationswechsel im Dorfverein Wendschott im vergangenen Jahr reibungslos geklappt: Vier bewährte Vorstandsmitglieder gaben ihr Amt in die Hände von jüngeren Mitgliedern ab, als neuen Vorsitzenden wählte der Verein Harald Weimer. Doch Weimer gibt den Posten jetzt aus persönlichen Gründen schon wieder ab. So startet die Suche erneut.

„Trotz der sehr guten Arbeit des neuen Vorstands tritt dadurch eine schwierige Situation ein, denn aktuell hat sich noch kein Nachfolger gefunden“, sagt Schriftführer Stefan Lorenz. Bis zur Hauptversammlung am Mittwoch, 27. März, um 19 Uhr im Niedersachsenhaus werden Gespräche geführt – alle rund 560 Mitglieder sind zum Mitdenken und Mitmachen aufgerufen. Turnusgemäß steht die Wahl des 3. Vorsitzenden und 2. Kassenwarts an.

Vorstandsmitglieder teilen sich fürs Erste die Aufgaben

Die laufende Arbeit sei nicht gefährdet. „Wir versuchen, die Aufgaben untereinander aufzuteilen, soweit das trotz unserer Berufstätigkeit möglich ist“, sagt Lorenz. Zum Vorstand gehören mit ihm Michael Kienapfel, Frank Wöhner, Norbert Batzdorfer und Frank Neumann. Fünf Beisitzer – darunter auch der langjährige Chef Wilhelm Daehre – unterstützen das Team. Um das Heimatmuseum oder Bauern- und Weihnachtsmarkt rund ums Niedersachsenhaus muss sich also niemand sorgen.

Auch Pflegemaßnahmen laufen weiter. So trifft sich der Verein am Montag, 11. März, um 17 Uhr zum Aufbereiten der Außenanlage inklusive Rosenschnitt. „Helfer sind immer willkommen“, betont Lorenz. Was ihn optimistisch stimmt: Einige engagierte Neubürger haben sich dem Verein mittlerweile schon angeschlossen. „Es dürfen noch mehr werden!“

Von Andrea Müller-Kudelka