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Vorsfelde Debatte um Busse in Neuhaus: Nicht alle verstehen die Kritik...
Wolfsburg Vorsfelde Debatte um Busse in Neuhaus: Nicht alle verstehen die Kritik...
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12:00 11.09.2019
Daumen hoch: Kerstin Schünemann freut sich über die gute Busverbindung in die City. Quelle: Carsten Bischof
Neuhaus

Politiker und Bürger in Neuhaus diskutieren gerne und leidenschaftlich über den Busverkehr in ihrem Ort. Meistens negativ. Zu viele Busse, zu viele Leerfahrten, zu viele Pausen. Kerstin Schünemann wohnt auch in Neuhaus. Aber diese negative Stimmung kann sie nicht nachvollziehen.

„Ich bin froh, dass ich jetzt im 30-Minuten-Takt mit dem Bus fahren kann“, sagt die 37-Jährige. „Ich bin auf den Bus angewiesen.“ Denn: Sie und ihr Mann hätten nicht mehrere Autos vor der Tür stehen. Sie sei aber trotzdem berufstätig (Friseurin) und müsse täglich mit dem Bus zur Arbeit in den in die Nähe des Reislinger Marktes fahren. Und das bei wechselnden Arbeitszeiten.

Einige Neuhäuser fahren mit dem Bus

„Und ich bin nicht allein“, betont sie. Vor allem morgens seien die Busse voll mit Schulkindern und Berufstätigen. „Außerdem fahren viele ältere Leute mit dem Bus nach Reislingen-Südwest zum Einkaufen“, sagt sie. Natürlich seien die Routen aus Neuhäuser Sicht nicht optimal gewählt: „Bis zum Reislinger Markt brauche ich 25 Minuten.“ Aber die würden denen Mobilität ermöglichen, die eben nicht mehr so mobil sind.

Auch die Kritik an der Endhaltestelle an der Seerosenstraße – sie wohnt nur wenige Meter von der Haltestelle entfernt – kann sie nicht teilen: „Irgendwo müssen die Busfahrer ja mal Pause machen“, gibt sie zu bedenken. Dabei würden sie den Busmotor nicht laufen lassen – „viele verbringen die Pause in dem Pausenhäuschen“, so Schünemann. Natürlich komme es vor, dass mal zwei Busse hintereinander an der Haltestelle Seerosenstraße stehen – „aber das ist nicht die Regel“, betont sie.

Aber Busse könnten kleiner sein

In einem Punkt gibt sie den Kritikern Recht: Bei manchen Fahrten könnten die Busse schon kleiner sein. Neuhaus brauche keinen Gelenkbus. Vielleicht, so Kerstin Schünemann, werde das mit dem neuen Winterfahrplan ja geändert.

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Von Carsten Bischof

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