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Vorsfelde Busärger in Neuhaus: Ortsrat und WMG arbeiten an einer Lösung
Wolfsburg Vorsfelde Busärger in Neuhaus: Ortsrat und WMG arbeiten an einer Lösung
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06:00 29.08.2019
Busärger in Neuhaus: Anwohner fordern weniger Busse und weniger Leerfahrten. Quelle: Carsten Bischof
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Neuhaus

Immer wieder beschweren sich Neuhäuser Bürger über den Busverkehr in ihrem Ort. Der Ortsrat kann den Ärger verstehen und arbeitet gemeinsam mit der WVG an einer Lösung. „Zum Fahrplanwechsel am Ende des Jahres soll es Änderungen geben“, sagt Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Friedrichs (SPD). Für Neuhaus und Reislingen – denn Probleme gebe es in beiden Orten.

Die Bürger am Neuhäuser Seeteich ärgern gleich mehrere Dinge: „Das graue Toilettenhäuschen mit Pausenraum verschandeln den Ortseingang“, sagt Anwohner Hans-Joachim Peckruhn. Von morgens bis abends stehe an ein Bus an einem neuralgischen Punkt auf der Fahrbahn und behindere den fließenden Verkehr. Außerdem kritisiert er die vielen Leerfahrten der Busse. „All das beeinträchtigt die Wohnqualität der Anwohner“, sagt Peckruhn.

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Kleinere Busse, weniger Fahrten

„Die ganze Problematik ist uns bekannt“, sagt Friedrichs. Man habe der WVG Vorschläge gemacht, wie Lösungen aussehen könnten. So könnte die WVG in Neuhaus kleinere Busse einsetzen – „dort steigen ja nicht so viele Bürger ein“ sagt Friedrichs. „Den Fahrplan könnte man generell stutzen – ein Stundentakt in Neuhaus würde völlig reichen.“

Sein Ortsratskollege Lars Bollwien (CDU) hat einen weiteren Vorschlag: Die WVG könnte die Linie 204 statt über Reislingen-Südwest übers Reislinger Altdorf fahren lassen – „das geht schneller“. Jetzt fahre der Bus eine Schleife über Reislingen-Südwest.

Eine Haltestelle am Wiesengarten reicht

Ein weiterer Knackpunkt ist die Anbindung des Reislinger Neubaugebiets Wiesengarten an Diesel- und Käthe-Paulus-Straße. Dort seien zwei Ersatz-Haltestellen eingerichtet worden – eine am Reislinger Ortseingang und eine gleich hinterm Kreisel an der Von-Droste-Hülshoff-Straße. „Geplant waren Haltestellen an der Sandkrugstraße“, betont Hans-Jürgen Friedrichs. Doch das hält der Ortsbürgermeister für unnötig: „Man könnte die Linie 212 einen Schlenker über den Kreisel in Reislingen-Südwest machen lassen“, sagt er. „Dann würde eine Haltestelle an der Käthe-Paulus-Straße für die Anbindung von Wiesengarten reichen.“ Es gebe keine Notwendigkeit für zwei Haltestellen an der Sandkrugstraße.

All das habe man der WVG mitgeteilt, so Frierichs. Er sei gespannt, welche Anregungen in den neuen Fahrplan einfließen. Ende November wolle die WVG den Ortsrat darüber informieren.

Von Carsten Bischof