Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Vorsfelde Burg Neuhaus: Darum verschiebt die Stadt wichtige Arbeiten
Wolfsburg Vorsfelde Burg Neuhaus: Darum verschiebt die Stadt wichtige Arbeiten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 11.05.2019
Stolperfallen ohne Ende: Politik und Burgfreunde fordern eine ungefährliche Zuwegung – doch die Verwaltung verweist auf die klamme Haushaltslage. Quelle: Sebastian Bisch
Neuhaus

Immer, wenn die Stadt Wolfsburg sparen muss, leidet die Burg Neuhaus darunter. Im Bauausschuss gaben Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide und Hochbau-Chef Christian Brinsa bekannt, dass sie lange geforderte Maßnahmen aus finanziellen Gründen schieben.

Burg Neuhaus: Neuer Steg kostet rund 100.000 Euro

So fragte Winfried Andacht (CDU) nach der unebenen Zuwegung: Die Erneuerung müsse man schieben, so Hirschheide. Andacht fragte nach dem Steg am Burgteich. Der sei marode, ein neuer koste 100.000 Euro, man müsse die Maßnahme schieben. Andacht fragte nach dem Dachschaden: Efeu drücke aufs Dach, das Notwendigste habe man bereits erledigt, so Brinsa. Weitere Maßnahmen sollen 2020 folgen. Antworten, die Frank Wolters von den Burgfreunden nicht gerade fröhlich stimmen: „In der Burg befindet sich zum Beispiel die Sprechstelle – wie sollen Gehbehinderte über die jetzige Zuwegung dorthin kommen? Selbst Leute, die gut zu Fuß sind, sind dort schon umgeknickt.“ Der Steg sei erst kürzlich im Zuge der Umgestaltung des Burgparks aufgestellt worden – „vielleicht sollte man ein Material nehmen, das der Natur standhält.“ Der Dachschaden sei selbstverschuldet: „Ums Efeu hat sich jahrelang niemand gekümmert...“

Rampe und Beleuchtung fehlen

CDU-Ratsfrau Christine Fischer pflichtet ihm bei: Durch eine vernünftige Zuwegung müsse „allen Menschen ermöglicht werden, die Burg ohne Probleme zu besuchen“. Rampe und Beleuchtung würden hier fehlen. Auch ein neuer Steg am Burgteich sei „unbedingt notwendig“. Und: „Die Renovierung, veranlasst durch einen Wasserschaden, des Museumszimmers und der Toilettenanlagen muss endlich abgeschlossen werden, damit beides wieder für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen kann.“ Und: Es fehle eine Bank am Bücherschrank.

Von Carsten Bischof

Herrscht jetzt endlich Ruhe in Warmenau und Kästorf? Stadt und Land haben am Freitagmittag die südlichen Auf- und Abfahrtsrampen auf der B 188 ins Gewerbegebiet Warmenau-Ost offiziell freigegeben.

10.05.2019

Wie schon in den Vorjahren konnten auch für den diesjährigen Weltflüchtlingstag Kinder einer Wolfsburger Flüchtlingsunterkunft dafür gewonnen werden, das offizielle Veranstaltungsplakat zu gestalten. Am Donnerstag stellten sie es stolz vor.

10.05.2019

Weil im Barnstorfer Wald der Borkenkäfer wütete, wurde eine große Fläche im Naturschutzgebiet gerodet. Im Ausschuss für Bürgerdienste tauchte nun die Frage auf, ob durch die Maßnahme geschützte Arten in Mitleidenschaft gezogen wurden.

09.05.2019