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Vorsfelde Brücke nur noch einspurig: Politiker befürchten mehr Verkehr in Warmenau
Wolfsburg Vorsfelde Brücke nur noch einspurig: Politiker befürchten mehr Verkehr in Warmenau
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17:22 18.09.2019
Warmenau: Die Brücke über der Kleinen Aller wird künftig nur noch einspurig befahrbar sein. Quelle: Roland Hermstein
Warmenau

Die Brücke über der Kleinen Aller auf der Hannoverschen Straße werde künftig nur noch einspurig befahrbar sein – diese Ankündigung der Stadt Wolfsburg lässt in Warmenau die Alarmglocken schrillen. Ortspolitiker befürchten jetzt noch mehr Verkehr in dem kleinen Ort.

„Unser Ortsteil ist bereits jetzt durch den überörtlichen Verkehr zu den umliegenden Arbeitsplätzen stark belastet,“ sagt Ortsbürgermeisterin Angelika Jahns (CDU). Wenn jetzt die Brücke über die Aller am Ortsausgang in Richtung Weyhausen und A 39-Auffahrt nur noch einspurig befahren werden könne, werde dies für weitere Probleme sorgen.

Belastungen so gering wie möglich halten

Ortsratsmitglied Jens Diedrichs (CDU) ergänzt: „Die Notwendigkeit der Maßnahme müssen wir nach den Überprüfungen der Straßenbauverwaltung bezüglich der Standfähigkeit und Belastungsgrenze akzeptieren.“ Allerdings müsse man schauen, welche Lösung sowohl für die Warmenauer Bevölkerung als auch für die genervten Autofahrer geeignet sei, die Belastungen so gering wie möglich zu halten.

Zunächst einmal habe die Verwaltung die Fahrtrichtung stadtauswärts als vorrangig angesehen, so dass der Verkehr ins Dorf hinein warten müsse. Die Warmenauer würden befürchten, dass dadurch mehr Autofahrer künftig durch Warmenau fahren, weil sie bevorrechtigt seien. Ebenso gebe es aber auch bei der Sperrung der Fahrtrichtung stadtauswärts die Befürchtung, dass dann wieder viel mehr Autofahrer diese Variante nutzen.

Entwicklungen genau beobachten

„Deshalb werden wir zunächst über einen angemessenen Zeitraum die Verengung beobachten und danach eine Bewertung der Verkehrsentwicklung vornehmen,“ sagen Jahns und Diedrichs. Laut Zusicherung der Stadt würden die Maßnahmen so vorgenommen, dass eine Korrektur der Fahrtrichtungen ohne große Probleme möglich sei. „Die betroffenen Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten, da die einzige Alternative eine Vollsperrung der Brücke wäre“, so Jahns.

Von der Redaktion

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