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Vorsfelde Am Promilleweg: Stadt plant ein großes Neubaugebiet
Wolfsburg Vorsfelde Am Promilleweg: Stadt plant ein großes Neubaugebiet
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20:00 05.11.2019
Zum Fuhrenkamp: Neben Wochenendhäusern und Kleingärten plant die Stadt ein Neubaugebiet. Quelle: Britta Schulze
Vorsfelde

Der Ortsrat Vorsfelde tagt am Dienstag, 12. November, um 18.30 Uhr im Vorsfelder Schützenhaus. Auf der Tagesordnung stehen zwei wichtige Themen: Die Stadt will am Fuhrenkamp rund um Kleingärten und Wochenendhäuser herum auf 72 Hektar ein Neubaugebiet ausweisen. Außerdem soll die Moorkämpeschule im Vorsfelder Süden aus Brandschutzgründen umgebaut werden.

Am Fuhrenkamp – Vorsfelder nennen die Straße „Promilleweg“ – sind vor Jahrzehnten Häuser gebaut worden, die das laut Baurecht erlaubte „Wochenendhaus“ bei weitem überragen. Jetzt sollen diese Gebäude nachträglich legalisiert werden. Sie sollen genauso bestehen bleiben wie die benachbarten Kleingärten. Um sie herum soll ein Neubaugebiet entstehen: Angedacht seien „überwiegend Einfamilien- und Doppelhäuser sowie untergeordnet Reihenhäuser und Mehrfamilienhäuser“, heißt es in der betreffenden Verwaltungsvorlage.

Grundstücke sollen zusammengelegt werden

Um vernünftig planen zu können, will die Stadt grünes Licht für einen „Umlegungsbeschluss“ vom Ortsrat bekommen: Sie will Grundstücke bei Bedarf umstrukturieren („umlegen“) können. „Auf Grund der Grundstücksstruktur und der Vielzahl der Grundstücke wird eine gesetzliche Neuordnung für erforderlich gehalten“, so die Stadt. Die Umlegung werde aber nur dort umgesetzt, „wo freiwillige Regelungen nicht erzielt werden können, und somit städtebauliche Entwicklung beeinträchtigt ist“. Im Klartext: Die Stadt will die Möglichkeit bekommen, private Grundstücke zu tauschen, um ein zusammenhängendes Baugebiet planen zu können.

Über drei Millionen Euro will sie in denUmbau der Vorsfelder Moorkämpeschule investieren. So sollen neue Flucht- und Rettungswege angelegt, marode Nebengebäude abgerissen, Fassaden erneuert und das Dach im Flur von Trakt B und C angehoben werden. Vom Musikraum und dem Werkraum aus soll es künftig einen Weg direkt nach draußen geben. Auch die Akustik im Pausenraum soll verbessert werden. „Durch die Maßnahmen eröffnet sich die Möglichkeit bei Bedarf perspektivisch die Mensa mit in die Pausenhalle zu integrieren“, heißt es in der Vorlage.

Schulbetrieb geht trotz Umbaus weiter

Wichtig: Während der Bauarbeiten soll der Schulbetrieb weitergehen. Laute Arbeiten sollen in die Ferien gelegt werden. Und: Die Verwaltung will die Maßnahmen nutzen, um parallel die Grundschule zu digitalisieren.

Von Carsten Bischof

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