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Vorsfelde Abgespeckter Busfahrplan: Ortsräte wollen Sammelbusse als Ersatz
Wolfsburg Vorsfelde Abgespeckter Busfahrplan: Ortsräte wollen Sammelbusse als Ersatz
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06:00 25.09.2019
WVG: Sie will nachts und am Wochenende weniger Linienbusse fahren lassen. Quelle: Archiv
Vorsfelde

Drei Ortsräte, eine Meinung: Grünes Licht für den neuen, abgespeckten Fahrplan der WVG. Verbunden mit der Forderung, bei künftigen Änderungen die Ortsräte frühzeitig einzubinden und über Pläne rechtzeitig zu informieren. So entschieden sich die Ortsräte Vorsfelde, Nordstadt und Brackstedt/Velstove/Warmenau am Dienstagabend im Vorsfelder Schützenhaus. Der Ortsrat Wendschott war nicht beschlussfähig – es fehlten zu viele Mitglieder.

Timo Kaupert, Geschäftsführer der Wolfsburger Verkehrs GmbH, und seine Mitarbeiterin Martina Sobiech stellten die Änderungen im Busverkehr vor. Die beziehen sich auf schwach nachgefragte Randzeiten: montags bis freitags ab 20 Uhr, samstags bis 10 Uhr und nach 18 Uhr sowie sonn- und feiertags. Hier sollen Linien zusammengelegt und so Busse eingespart werden.

Wünsche aus Ortsräten eingearbeitet

Wir haben Wünsche aus verschiedenen Ortsräten eingearbeitet“, betonte Timo Kaupert. So fahre die Linie 201 in den Randzeiten künftig als 221 über Detmerode statt über den Mörser Winkel. Am Laagberg gebe es Änderungen, außerdem werde Velstove nur noch im Zwei-Stunden-Takt angefahren. Die Linien 202 und 213 würden zur neuen Linie 222, mit 30-Minuten-Takt zum Klinikum und 60-Minuten-Takt zum Rabenberg. Kästorf und Brackstedt würden sonntags erst ab 11 Uhr angefahren.

Angelika Jahns (CDU), Ortsbürgermeisterin von Brackstedt, Velstove und Warmenau, sprach sich aus „Klimagründen“ für mehr Anruf- und Sammelbusse aus. Das sah Sandra Straube (PUG) genauso: „Den Verlust in Randzeiten müssen wir durch Sammel- und Anrufbusse auffangen.“ Das habe die PUG schon vor zwei Wochen beantragt – „vielleicht bekommen wir einen interfraktionellen Ratsantrag hin“. Jörn Rogaß (PUG) schlug vor, in Velstove die Busse aus dem Landkreis Gifhorn in die Planung einzubeziehen: „Das prüfen wir“, versprach Kaupert.

Bitte auf Gottesdienstbesucher achten

Nordstadt-Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer (SPD) hatte einen anderen Wunsch an die WVG: „Bitte achten Sie darauf, dass die Leute sonntags zum Gottesdienst in die Teichbreite kommen.“ Dem schloss sich Jahns für Gottesdienste „in allen Dörfern“ an. Kaupert versprach, künftig mehr Anruf- und Sammelbusse anzubieten – „auch wenn kleinere barrierefreie Fahrzeuge aktuell schwer zu bekommen sind“. Außerdem wolle man Konkurrenz zum Taxi vermeiden.

Von Carsten Bischof

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