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Vorsfelde 2018: Günter Lach zieht gemischte Bilanz
Wolfsburg Vorsfelde 2018: Günter Lach zieht gemischte Bilanz
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20:00 30.12.2018
Auf einem guten Weg: Bei den Modernisierungsplänen im Heidgarten ist der Investor den Bewohnern aus Sicht von Günter Lach sehr weit entgegengekommen.
Auf einem guten Weg: Bei den Modernisierungsplänen im Heidgarten ist der Investor den Bewohnern aus Sicht von Günter Lach sehr weit entgegengekommen. Quelle: Boris Baschin
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Vorsfelde

Als positiv wertet er den neuen Fassadenanstrich am Vorsfelder Rathaus. „Auch drinnen wurde einiges gemacht“, freut sich Lach. Allerdings habe man fünf Jahre auf diese Maßnahmen warten müssen.

Positiv sei auch die Eröffnung des Ganztagsbereichs in der Moorkämpeschule gewesen. „Dabei hat die Verwaltung diese Schule schließen wollen – wir vom Ortsrat haben für den Erhalt gekämpft“, so Lach. Sehr wohlwollend habe er die Worte von Dezernentin Iris Bothe aufgenommen: „Sie sagte, die Verwaltung solle öfter auf die Politik hören.“

Am Schulzentrum gibt’s noch einiges zu tun

Zum Beispiel mit Blick aufs Vorsfelder Schulzentrum: „Dort gibt es noch einiges zu tun. Wir warten beispielsweise auf die Umsetzung des Parkkonzeptes.“

Nicht vorangekommen sei man auch bei der Neugestaltung der L 290 aus Richtung Hehlingen: „Die jetzigen Pläne halte ich aktuell für nicht umsetzbar. Da erwarte ich mehr von der Verwaltung.“ Auf gutem Wege sei man hingegen bei den Erweiterungs- und Modernisierungsplänen im Heidgarten: „Der Investor ist uns sehr weit entgegengekommen.“ Stillstand herrsche nach wie vor am Fuhrenkamp: Die Gartenfläche soll offiziell Wohngebiet werden – „allerdings darf man diejenigen, die nicht gegen Recht verstoßen haben, nicht benachteiligen.“ Hintergrund: Auf der Fläche stehen viele illegal errichtete Gebäude – „hier habe ich eine stärkere Kontrolle der Bauaufsicht vermisst“, sagt Lach.

Verkehrsführung ist ein Sorgenkind

2019 solle endlich der Neubau der St. Petrus-Kita angeschoben werden – „dann sind wir in Sachen Kita richtig gut aufgestellt“. Ein dickes Lob spricht er den beiden christlichen Kirchen aus: „Durch gemeinsame Aktionen wie Glasarche oder Bürgerfrühstück haben sie die St.-Petrus-Kirche zum Mittelpunkt von Vorsfelde gemacht.“ Das könne man ausbauen. Im kommenden Jahr müsse sich die Stadtverwaltung endlich der Verkehrsführung in Vorsfelde widmen: „Es ist eine Katastrophe!“ Highlight in 2019 werde die 26. Drömling-Messe im April – „ein gutes Zusammenspiel von Vereinen und Gewerbetreibenden“. Außerdem werde die 875-Jahr-Feier für 2020 geplant und organisiert.

Zwei persönliche Wünsche für 2019 hat er auch: „Ich hoffe, dass die Fußballer des SSV die Meisterschaft und die Handballer des MTV den Aufstieg schaffen. Das wäre sportlich perfekt.“

Von Carsten Bischof