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Volkswagen Volkswagen produziert ID.3 bald auch in Dresden
Wolfsburg Volkswagen Volkswagen produziert ID.3 bald auch in Dresden
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15:46 18.11.2019
Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden : Der Standort soll zum Schaufenster für E-Mobilität werden und künftig auch den ID.3 produzieren. Quelle: Oliver Killig
Dresden

Volkswagen verstärkt seine E-Offensive: Der ID.3 wird neben dem Fahrzeugwerk Zwickau auch in derGläsernen Manufaktur in Dresden montiert. Das hat jetzt Gunnar Killian, Personalvorstand der Volkswagen AG, während einer Betriebsversammlung in Dresden mitgeteilt. Damit wird für rund 380 Mitarbeiter die Beschäftigung gesichert.

Dresden: 1300 Fahrzeug-Auslieferungen pro Jahr

Besonders der Auslieferungsstandort Dresden wird mit dem gezielten Fokus auf Elektrofahrzeuge ausgeweitet. Derzeit werden pro Jahr rund 1300 Fahrzeuge an Kunden aus Deutschland übergeben. Diese Zahl soll in den nächsten Jahren signifikant gesteigert und der Standort als attraktives Besucherziel gestärkt werden.

Konzernvorstand Gunnar Kilian betonte: „Mit der Entscheidung, die ID. Familie nach Dresden zu bringen, ist der Standort in Sachsen zukunftsfest. Die Beschäftigtenzahl bleibt stabil. Wir erhöhen zugleich das Tempo bei der Elektromobilität. Wir brauchen die Manufaktur als wichtiges Schaufenster, um unsere Kunden bei der Elektromobilität und Digitalisierung mitzunehmen.“

ID.3 soll ab Herbst 2020 auch in Dresden vom Band laufen

Nach Zwickau steht Dresden nun als weiterer Montage-Standort in Deutschland für den ID.3 fest. Im Herbst 2020 sollen dort die ersten Fahrzeuge auf Basis des Modularen Antriebs-Baukastens (MEB) vom Band laufen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist auch der Einsatz anderer Modelle der ID. Familie denkbar.

Um die Gläserne Manufaktur zukunftsfähig auszurichten ist ferner geplant, neue Geschäftsfelder auf- beziehungsweise auszubauen. Die Gläserne Manufaktur wird als Center of Future Mobility weiterentwickelt. Dort sollen innovative Technologien zusammen mit Partnern aus der Industrie und Startups entwickelt und erprobt werden.

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Von Steffen Schmidt

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