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Volkswagen Volkswagen plant europaweit 36.000 Ladepunkte für E-Autos
Wolfsburg Volkswagen Volkswagen plant europaweit 36.000 Ladepunkte für E-Autos
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10:55 06.06.2019
ID.3 an einem Ionity-Charging-Point. Quelle: Volkswagen AG
Wolfsburg

Volkswagen strebt einen schnellen Durchbruch der E-Mobilität an und verstärkt dazu auch seine Anstrengungen bei der Ladeinfrastruktur. Europaweit baut der Konzern bis 2025 insgesamt 36.000 Ladepunkte auf, davon 11.000 durch die Marke Volkswagen. Die ersten 28 Schnellladesäulen in Wolfsburg werden bereits Ende Juni in Betrieb gehen. Sie sind Teil eines Geschenks von VW zum 80. Geburtstag der Stadt.

Stadt Wolfsburg und Volkswagen haben in den vergangenen Monaten umfangreiche Test durchgeführt – und nach passenden Standorten gesucht. In wenigen Tagen beginnt der Aufbau.

E-Ladepunkte an den Standorten von Volkswagen

In ganz Europa werden die E-Ladepunkte an den Volkswagen-Standorten installiert – und bei den rund 3000 Volkswagen Händlern in allen größeren Städten. Mit der Tochtergesellschaft für Ladeinfrastruktur Elli (Electric Life) und dem Ladeservice „We Charge“ besetzt Volkswagen zudem weitere Geschäftsfelder rund um das Thema Laden. In Summe investiert der Konzern rund 250 Millionen Euro in den Ausbau der Ladeinfrastruktur an den europäischen Standorten. Zugleich fordert das Unternehmen weitere, schnell wirksame Maßnahmen für mehr Ladesäulen in Deutschland.

Schneller Durchbruch in der E-Mobilität geplant

„Die Ladeinfrastruktur wird immer mehr zum entscheidenden Faktor für den schnellen Durchbruch der E-Mobilität in Deutschland. Das Aufladen eines E-Autos muss genauso einfach und selbstverständlich werden wie das Laden eines Smartphones. Volkswagen will hier ein Zeichen setzen und engagiert sich auf allen Ebenen für den Aufbau der Ladeinfrastruktur“, sagt Thomas Ulbrich, Vorstand für E-Mobilität der Marke Volkswagen.

Volkswagen: 4000 freizugängliche Ladepunkte für Mitarbeiter

Nach Schätzungen von Volkswagen werden künftig rund 70 Prozent aller Ladevorgänge zu Hause oder am Arbeitsplatz stattfinden. Für diesen Bedarf wird die Volkswagen-Tochter Elli ab 2020 komplette Ladelösungen für Unternehmen und Privatkunden anbieten – von der bezahlbaren Wallbox inklusive Installation bis zum passenden Grünstrom. An den Volkswagen Standorten baut die Marke bundesweit insgesamt rund 4000 Ladepunkte für Mitarbeiter auf, von denen viele frei zugänglich sein werden.

VW plante Partnerschaften mit Einkaufsketten

Geplant sind zudem Partnerschaften mit Einzelhandelsketten, so dass Kunden ihre Autos bequem während des Einkaufs laden können. Tesco in Großbritannien hat den Anfang gemacht, weitere Handelsketten sollen folgen.

E-Ladesäulen auch entlang der Autobahnen

Auch für das Laden auf langen Strecken an Autobahnen hat Volkswagen wesentliche Voraussetzungen geschaffen: Die Modelle der ID. Familie bieten große Reichweiten und sind schnellladefähig. Der ID.31 kann je nach Ausstattung mit 100 bis 125 Kilowatt an einer Schnellladestation laden. Gemeinsam mit Industriepartnern baut Volkswagen zudem unter dem Dach von Ionity bis 2020 europaweit 400 Schnellladestationen mit bis zu 2400 Ladepunkten an Fernstraßen und Autobahnen auf.

E-Mobilität: Politik muss schneller handeln

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur muss in den kommenden Monaten insgesamt aber noch deutlich beschleunigt werden. Allein in Deutschland soll es laut Koalitionsvertrag bis 2020 mehr als 100.000 zusätzliche öffentliche Ladepunkte geben. Davon existiert bislang erst ein Bruchteil. Nach Überzeugung von Volkswagen ist hier auch ein stärkeres Engagement der Politik gefragt.

„Die E-Mobilität in Deutschland hat das Potenzial, zu einer echten Erfolgsgeschichte zu werden. Wenn Wirtschaft und Politik ihre Kräfte bündeln, können wir die Herausforderungen bei der Ladeinfrastruktur sehr schnell bewältigen“, so Ulbrich. „Deutschland braucht einen Masterplan E-Mobilität.“

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