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Volkswagen Produktionsstart des ID.3 mit Angela Merkel
Wolfsburg Volkswagen Produktionsstart des ID.3 mit Angela Merkel
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15:12 28.10.2019
ID-Vorserienproduktion: Volkswagen Zwickau wird ein reines E-Auto-Werk. Quelle: Foto: Oliver Killig
Zwickau/ Wolfsburg

Der Countdown läuft: In sieben Tagen startet Volkswagen die Serienproduktion des voll-elektrischen ID.31. Im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Konzernchef Herbert Diess wird das erste Fahrzeug am Montag, 4. November, im Werk Zwickau vom Band laufen.

Zwickau: Von Verbrennungsmotor auf Elektromobilität

Die Bundeskanzlerin wird sowohl am Festakt teilnehmen als auch die Fertigungslinie besuchen. Der ID.31 ist das erste Modell neuester Generation, das Volkswagen im Rahmen seiner weltweiten E-Offensive auf die Straße bringen wird. Dafür stellt Volkswagen eine große Automobilfabrik vollständig vom Verbrennungsmotor auf die Elektromobilität um. Die schrittweise Transformation des Standortes Zwickau läuft bereits seit 2018 und ist im Jahr 2021 vollständig abgeschlossen.

ID.3: Das E-Auto von Volkswagen wird in Zwickau produziert. Quelle: Volkswagen AG

„Mit dem Produktionsstart des ID.31 bricht für Volkswagen eine neue Ära an – vergleichbar mit dem ersten Käfer oder dem ersten Golf. Zwickau wird das Leitwerk für diese neue Ära der Automobilindustrie: Wir bauen das Werk schrittweise um – von 100 Prozent Verbrennungsmotor auf 100 Prozent Elektro-Antrieb. Damit leiten wir einen Systemwechsel in der Automobilindustrie ein, der sich über die nächsten ein bis zwei Jahrzehnte vollziehen wird“, sagt Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität der Marke Volkswagen.

E-Auto-Werk in Zwickau: 1700 Roboter im Einsatz

Mit rund 1700 Robotern, fahrerlosen Transportsystemen und voll-automatisierten Fertigungsprozessen zeigt Zwickau, wie eine zukunftsweisende Produktion von Elektroautos heute aussieht. Die Investitionen dafür betragen rund 74 Millionen Euro

Parallel läuft die Fertigung des klassischen Golf Variant noch bis Mitte 2020 weiter. Ab Sommer 2020 wird dann auch die zweite Fertigungslinie nach dem gleichen Muster auf die Produktion von E-Autos umgestellt und noch im selben Jahr in Betrieb genommen.

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