Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Volkswagen VW spendet zwei Multivans für die Gedenkstättenarbeit
Wolfsburg Volkswagen VW spendet zwei Multivans für die Gedenkstättenarbeit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:00 01.07.2019
Zwei Multivan-Kleinbusse für die Gedenkstättenarbeit in Auschwitz: VW-Personalvorstand Gunnar Kilian (v.l.) übergab die Fahrzeuge an IAK-Vizepräsident Christoph Heubner und Andrzej Kacorzyk, Vizedirektor der Gedenkstätte Auschwitz. Quelle: IAK/Eva Oertwig
Wolfsburg

Volkswagen spendet dem Internationalen Auschwitz Komitee (IAK) zwei VW Multivan. Die Fahrzeuge werden künftig im polnischen Oświęcim unter anderem Zeitzeugen, internationale Gäste sowie freiwillige Helfer zur KZ-Gedenkstätte Auschwitz befördern.

Rund 3300 VW-Auszubildende aus Deutschland und Polen haben sich in der Gedenkstätte engagiert

Volkswagen und das IAK sind seit über 30 Jahren durch das gemeinsame Projekt „Auschwitz – Erinnerung und Verantwortung“ eng verbunden. In dieser Zeit haben rund 3300 VW-Auszubildende aus Deutschland und Polen miteinander geholfen, die Gedenkstätte des NS-Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zu pflegen und zu erhalten.

VW-Personalvorstand: Erinnerung soll nie verblassen

VW-Personalvorstand Gunnar Kilian übergab die beiden Fahrzeuge in Berlin in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand an den IAK-Exekutiv-Vizepräsidenten Christoph Heubner und den Vizedirektor der Gedenkstätte Auschwitz Andrzej Kacorzyk. „Volkswagen und das Internationale Auschwitz-Komitee verbindet seit drei Jahrzehnten eine einzigartige Zusammenarbeit. Wir wollen, dass die Erinnerung an die Gräueltaten und das Leiden nie verblassen“, sagte Kilian.

Interesse junger Menschen an einem Besuch der Gedenkstätte steigt

Mit den Fahrzeugen sollen beispielsweise Auschwitz-Überlebende und internationale Gäste vom Flughafen Krakau abgeholt und Auszubildende sowie weitere Helfer von der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Auschwitz/Oświęcim zur KZ-Gedenkstätte gebracht werden. Kacorzyk betonte: „Auch bei der Durchführung von internationalen Seminaren sind uns die Fahrzeuge eine große Hilfe, zumal das Interesse junger Menschen aus der ganzen Welt an einem Besuch der Gedenkstätte steigt.“

Die Gedenkstätte gehört zum UNESCO-Welterbe.

Was im Dezember 1987 bei einem Seminar mit Wolfsburger Auszubildenden in Auschwitz begann, hat bis heute 3289 junge Deutsche und Polen bei Jugendbegegnungen in Oświęcim zusammengeführt. Gemeinsam helfen junge Frauen und Männer die Gedenkstätte Auschwitz zu erhalten. Sie legen zum Beispiel überwachsene Wege wieder frei, reparieren Stacheldrahtzäune, restaurieren Emaille-Geschirr von Häftlingen oder konservieren Schuhe der Ermordeten. Zudem sprechen sie mit Zeitzeugen, die das KZ Auschwitz und das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau überlebt haben.Die Gedenkstätte gehört zum UNESCO-Welterbe.

Von der Redaktion

Bei der ADAC Deutschland Klassik erkunden die Teilnehmer an drei Tagen mit Ihren Oldtimern die Landschaften um Wolfsburg. Dabei bildet die Autostadt den Start- und Zielpunkt. Zuschauer können die automobilen Schätze ganz nah erleben.

01.07.2019

Nach einer Verzögerung wegen des schwierigen Marktes hat Volkswagen nun seine Tochter Traton an die Börse gebracht. In Frankfurt und Stockholm werden die Papiere der Lastwagensparte gehandelt. Die ersten Zahlen hätten aus Konzernsicht aber sicher besser sein dürfen.

28.06.2019

Alle Auszubildenden am Standort Wolfsburg werden vom Unternehmen übernommen. Premiere: Erstmals bildete Volkswagen auch zwei Werkfeuerwehrleute aus.

28.06.2019