Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Volkswagen VW kommt Lösung im US-Rechtsstreit näher
Wolfsburg Volkswagen VW kommt Lösung im US-Rechtsstreit näher
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:58 24.05.2016
Gerichtsgebäude in San Francisco: Bei einer Anhörung am Dienstag wurde deutlich, dass VW beim Rechtsstreit um die Abgas-Affäre einer Lösung näher kommt. Quelle: dpa

Er sei „extrem dankbar“ für die Anstrengungen, die alle Beteiligten unternähmen, um rechtzeitig eine Lösung zu finden, sagte Breyer. Wie bereits bei einer Anhörung im April kündigte der Richter erneut an, dass von den Abgasmanipulationen betroffene Dieselautos zurückgekauft oder umgerüstet werden müssten. VW muss den geschädigten Besitzern und Leasing-Partnern anbieten, die Wagen zurückzunehmen oder Verträge aufzulösen. Das könnte für den Konzern sehr teuer werden. Denn bei vielen Fahrzeugen gilt es als unwahrscheinlich, dass sie durch Reparaturen in einen zulässigen Zustand versetzt werden können. Darüber hinaus sollen VW-Besitzer noch eine „substanzielle Entschädigung“ erhalten, bekräftigte Breyer.

Außerdem werde der Wolfsburger Autohersteller Geld in US-Umweltfonds einzahlen, so Breyer weiter. Um welche Summen es bei diesen Beiträgen und den Entschädigungszahlungen geht, blieb weiter unklar. Neue Details einer möglichen Lösung nannte der Richter nicht. Der weitere Zeitplan sieht vor, dass die Kläger - dazu zählen neben den Autobesitzern auch US-Behörden, die wegen Verstößen gegen Umweltgesetze und Wettbewerbsverzerrung auf Wiedergutmachung pochen - bis zum 21. Juni die Unterlagen für den verbindlichen Vergleich einreichen.

Für den 30. Juni setzte Breyer eine weitere öffentliche Anhörung an. Bis zum 26. Juli will er bekanntgeben, ob sein Gericht dem vorgeschlagenen Vergleich der Streitparteien zustimmt.

Im Zuge eines geplanten Umbaus steigt Volkswagen mit 267 Millionen Euro (300 Mio Dollar) bei der Taxi-App Gett ein. Mit einer „signifikanten Beteiligung“ ebne Volkswagen damit den Weg für neue Mobilitätskonzepte, teilte der Konzern am Dienstag in Wolfsburg mit. Gett ist den Angaben zufolge in mehr als 60 Städten weltweit aktiv.

24.05.2016

Volkswagen läutet die nächste Runde im Kampf um möglichst reduzierte Cockpits ein: Wenn es nach den Vordenkern in den Entwicklungsabteilungen geht, bedienen wir unsere Autos künftig vor allem mit Gesten. Der Touchscreen hat sich noch gar nicht ganz durchgesetzt, da wird er schon wieder langsam ausgemustert.

24.05.2016

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) will VW zu weiteren Ermittlungen im Abgas-Skandal zwingen. Demnach sollen von Volkswagen unabhängige Wirtschaftsprüfer klären, wann der Vorstand von den manipulierten Abgaswerten im Volkswagen-Konzern wusste.

23.05.2016